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WHO zur Pandemie: "Das Schlimmste liegt noch vor uns"

Die Warnung des WHO-Chefs kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem immer mehr Länder ihre Eindämmungs-Maßnahmen lockern.

Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation Tedros Adhanom Ghebreyesus ist der Ansicht, dass in der Corona-Pandemie "das Schlimmste noch vor uns liegt", wie "AP" berichtet. Die Warnung des WHO-Chefs kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem immer mehr Länder ihre Eindämmungs-Maßnahmen lockern.

"Vertraut uns. Das Schlimmste liegt noch vor uns", sagte Ghebreyesus Tedros gegenüber Reportern des WHO-Hauptquartiers in Genf. "Lassen Sie uns diese Tragödie verhindern. Es ist ein Virus, den viele Menschen immer noch nicht verstehen."

Einige asiatische und europäische Regierungen haben die Coronamaßnahmen, wie Ausgangsbeschränkungen, Schul- und Geschäftsschließungen, schrittweise gelockert oder angekündigt, sie zu runterzufahren, weil in diesen Ländern die Virus-Fälle und Todesfälle zurück gegangen sind.

Ghebreyesus nahm bei seinem Statement Bezug auf die sogenannte Spanische Grippe: Das neuartige Coronavirus "hat eine sehr gefährliche Kombination, und das geschieht wie die Grippe von 1918, die bis zu 100 Millionen Menschen getötet hat", sagte er am Montag am WHO-Sitz in Genf. Heute könne eine solche Krise jedoch verhindert werden. "Glaubt uns. Das Schlimmste liegt noch vor uns", sagte er. "Lasst uns diese Tragödie verhindern. Es ist ein Virus, das viele Menschen immer noch nicht verstehen."



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