130.000 Opfer wegen Lady Gaga-Hack

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130.000 Opfer wegen Lady Gaga-Hack

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Den Betroffenen wurden kostenlose iPads und MacBooks versprochen.

Hacker haben den Twitter- und Facebook-Account von Lady Gaga geknackt und damit Tausende Fans - Lady Gaga nennt sie "Monsters" - der schrillen Popsängerin auf eine Phishing-Seite gelockt. Prominente wurden bereits öfters Opfer von Cyberkriminellen. Bisher haben die Hacker aber eigentlich "nur" Falschaussagen oder Ähnliches im Namen der Stars veröffentlicht. Dieses Mal wurden jedoch die Nutzerdaten der Opfer abgefangen.

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130.000 Opfer wegen Lady Gaga-Hack

So sah der falsche Facebook-Eintrag aus. Bild: (c) Sophos

Kostenlose iPads und MacBooks
Dabei wendeten die Hacker einen ziemlich verlockenden Trick an. So schickten sie über die beiden geknackten Konten eine Nachricht aus, in der sie den Fans kostenlose iPad 2 und MacBooks in einer Lady Gaga-Sonderedition versprachen. Kein Wunder, dass zahlreiche Fans den Angaben folgten. Sie klickten auf den beistehenden Link, der sie auf eine Seite führte, auf der sie ihre privaten Nutzerdaten angeben mussten.

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130.000 Opfer wegen Lady Gaga-Hack

Fast 130.000 tausend Fans haben auf den Link geklickt. Bild: (c) Sophos

130.000 Betroffene
Laut einer Meldung des Sicherheitsspezialisten Sophos klickten fast 130.000 Fans auf den Link. Wie viele Menschen ihre Daten eingegeben haben, steht nicht fest. Zwar wurde der Eintrag von Lady Gagas-Management mehrmals gelöscht, er tauchte aber immer wieder auf. Erst nach einigen Stunden konnte der Zugriff der Hacker beendet werden. Dann meldete sich die echte Lady Gaga mit einem kurzen Statement zu Wort: „Phew. The hacking is over!“

Mit Lady Gaga haben die Hacker natürlich voll ins Schwarze getroffen. Sie zählt mit 45 Millionen Fans auf Facebook und noch mehr Followern bei Twitter zu den Promis mit der größten Web 2.0-Community.

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