5G-Frequenzen offenbar versteigert

In Österreich

5G-Frequenzen offenbar versteigert

Auktion für den superschnellen Mobilfunk-Standard dürfte zu Ende sein.

Die Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G ist offenbar zu Ende gegangen. T-Mobile Austria hat am Mittwoch kurzfristig zu einer Pressekonferenz am Donnerstag (7. März) eingeladen. Thema ist unter anderem "5G für Österreich". Die zuständige Telekombehörde RTR wollte sich am Mittwoch nicht offiziell äußern.

Die Auktion fand unter strengen Auflagen statt. Die  RTR  hielt den genauen Termin geheim - bekannt war nur, dass sie für Ende Februar geplant war. Die Teilnehmer der Auktion durften sich ebenfalls nicht äußern. Sie durften nicht einmal sagen, ob sie an der Versteigerung teilnehmen. Dennoch ist Ende Februar durchgesickert, dass  die Versteigerung angelaufen ist .

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Vorerst keine Ergebnisse

In der Branche war man davon ausgegangen, dass alle drei Mobilfunker A1 (Telekom Austria), T-Mobile und "3" (Hutchison) für die Mobilfunklizenzen geboten haben. Ergebnisse der 5G-Auktion waren zunächst nicht bekannt.

Die letzte Frequenzauktion im Herbst 2013 hatte für große Aufregung in der Branche gesorgt, weil die Lizenzen für LTE (4G) damals mehr als zwei Milliarden Euro gekostet haben. Die heurige Versteigerung steht mit 50 Mio. Euro im Budget der Regierung, aus der Versteigerung weiterer Frequenzen 2020 sollen weitere 350 Mio. Euro in den Staatshaushalt fließen.

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