Google-Datenpanne trifft 52,5 Mio. User

Unerlaubter Zugriff

Google-Datenpanne trifft 52,5 Mio. User

Google+ wird für Verbraucher deutlich früher dichtgemacht als geplant, nachdem der Internet-Konzern eine neue Datenpanne entdeckt hat. Das Online-Netzwerk solle nun in den kommenden drei Monaten schließen, während zuvor August kommenden Jahres angepeilt worden war.

52,5 Millionen Nutzern betroffen

Bei dem jüngst entdeckten Fehler seien Informationen von rund 52,5 Millionen Nutzern betroffen gewesen, teilte Google mit. Dabei hätten Software-Entwickler Zugang unter anderem zu Namen, E-Mail-Adressen, Alter und Beschäftigung gehabt, auch wenn diese Daten privat bleiben sollten. Die Lücke habe sechs Tage lang bestanden und Google habe keine Hinweise darauf, dass Entwickler sie ausgenutzt oder auch nur entdeckt hätten.

>>>Nachlesen:  Aus für Google+ wegen Datenleck

Entwickler hatten Zugriff auf User-Daten

Google hatte im Oktober mitgeteilt, dass Google+ jahrelang eine Schwachstelle hatte, durch die App-Entwickler auf den Namen, die E-Mail-Adresse sowie Informationen über Beschäftigung, Geschlecht und Alter von Nutzern zugreifen konnten. Die ähnliche neue Lücke sei im November mit einem Software-Update eingeführt worden, hieß es jetzt.

>>>Nachlesen:  Google-App zerbricht an WhatsApp

Nur mehr für Firmen

Google+ war 2011 als Konkurrenz zu Facebook gestartet, hatte sich aber nie durchsetzen können und hatte zuletzt kaum noch Nutzer. Google will eine Version des Netzwerks für die Kommunikation in Unternehmen weiterbetreiben.

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