Amazon-Mitarbeiter dürfen bald kiffen

Konzern für Cannabis-Legalisierung

Amazon-Mitarbeiter dürfen bald kiffen

Der Online-Händler unterstützt die Legalisierung von Cannabis und will Mitarbeiter nicht mehr auf Marihuana-Gebrauch testen.

Amazon  unterstützt einen Gesetzentwurf in den USA zur Legalisierung von Cannabis im ganzen Land. Eine Vorgabe,  Mitarbeiter  auf die Droge zu testen, soll zudem wegfallen, wie der Konzern mitteilte. "Wir hoffen, dass andere Arbeitgeber sich uns anschließen und dass die Politik dieses Gesetz schnell beschließt", schrieb Dave Clark, Leiter des globalen Vertriebs von Amazon, in einem Blogbeitrag.

Tests nur noch bei Vorfällen

In den USA legalisieren immer mehr Bundesstaaten Cannabis. Auf nationaler Ebene ist die Droge jedoch bisher verboten. In der Vergangenheit hätten bei Amazon, wie bei vielen Arbeitgebern, Menschen nicht tätig sein dürfen, wenn sie positiv auf den Gebrauch von Marihuana getestet wurden, fügte Clark hinzu. Angesichts der Entwicklung der Gesetzgebung in den verschiedenen Bundesstaaten wolle das Unternehmen seine Beschäftigten nicht mehr auf Marihuana testen. Demnach dürfen Amazon-Angestellte künftig kiffen. Nur bei Vorfällen solle das, wie bei Alkohol, weiterhin der Fall sein.

800.000 US-Mitarbeiter

Der Onlineriese beschäftigt weltweit rund 1,3 Millionen Menschen, davon rund 800.000 allein in den USA. Für Letztere könnte die Vorgabe, sie auf die Droge zu testen, schon bald nicht mehr gelten. Außerhalb den USA gelten natürlich auch für die Amazon-Mitarbeiter die jeweiligen Landesgesetze.



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