3D-Rendering soll iPhone XI zeigen

Mit Kamera im Quadrat-Look

3D-Rendering soll iPhone XI zeigen

Die aktuellen iPhone-Modelle verkaufen sich schlechter als gedacht. Das liegt zum einen an den hohen Preisen – für das iPhone XS Max werden bis zu 1.649 Euro fällig und selbst das günstigste iPhone XR um 849 Euro ist nicht gerade ein Schnäppchen. Zum anderen behalten die Nutzer aufgrund der wenigen Innovationen ihre alten Apple-Smartphones länger.

iphone-xi-leak-960-onleaks2.jpg © @OnLeaks / DigitIndia

Foto solle iPhone XI zeigen

Da das iPhone aber nach wie vor das mit Abstand wichtigste Produkt des US-Konzerns ist, muss er sich für die nächste Generation, die im September 2019 vorgestellt werden dürfte, etwas Neues einfallen lassen. Zuletzt hat Apple deshalb bereits eine Milliarden-Investition in Forschung und Entwicklung angekündigt. Nun sind erste 3D-Renderings aufgetaucht, welche das kommende iPhone XI (gesprochen „elf“) zeigen soll. Konkret ist dabei die Rückseite inklusive völlig neuem Kamera-Design zu sehen. Da der Leak vom stets bestens informierten Twitter-Konto @Onleaks (inklusive Infos von DigitIndia) stammt, wird er als durchaus glaubhaft eingestuft. Auch wenn es bis zur Präsentation des neuen iPhones noch einige Monate dauert. 2018 sind ebenfalls Anfang des Jahres erste konkrete Infos vom  iPhone XS, XS Max und XR aufgetaucht, die sich später bewahrheitet haben.

iphone-xi-leak-960-onleaks1.jpg © @OnLeaks / DigitIndia

Kamera im Quadrat-Look

Die quadratische Form der Hauptkamera erinnert stark an jene des Huawei Mate 20 Pro. Doch während die Chinesen ihre Dreifach-Kamera in der Mitte verbauen, hält Apple am bisherigen Standort fest. Das Kameramodul sitzt also in der linken oberen Ecke. In dem Quadrat befinden sich neben den drei Linsen auch der LED-Blitz und ein weiterer Sensor. Bisher hat Apple bei seinen Top-Modellen „nur“ eine Dual-Kamera verbaut. Das Nokia 9 soll sogar eine Fünffach-Kamera bekommen. Beim iPhone XI dürfte der Schwerpunkt also auf einer deutlichen Verbesserung der Hauptkamera liegen. Dank den drei Objektiven sollen tolle Nachtaufnahmen, ein deutlich verbesserter Zoom und ein beeindruckender Bokeh-Effekt möglich werden. Das neue Design würde wiederum zur bisherigen Apple-Strategie passen. Denn während es sich bei den „S“-Modellen stets um Upgrades des Vorgängermodells handelt, wäre 2019 wieder eine völlig neue iPhone-Generation an der Reihe. Damit sich diese gut verkauft, muss sie sich auch optisch vom Vorgänger abheben. Mit dem "Kamera-Quadrat" wäre diese Aufgabe gefüllt - egal, ob die Optik gefällt, oder nicht.

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Ohne Notch?

Die Vorderseite ist auf dem Rendering nicht zu sehen. Hier dürfte Apple in diesem Jahr weiterhin auf eine Display-Aussparung (Notch) für die aufwendige 3D-Gesichtserkennung setzen. Viele Android-Hersteller gehen von der Notch hingegen wieder weg bzw. haben gar nie darauf gesetzt. So hat Samsung mit dem Galaxy A8s jüngst sein erstes Smartphone mit Loch im Display vorgestellt. Dahinter sitzt die Frontkamera. Das Galaxy S10 wird ebenfalls auf diese Technik setzen. Und Honor bringt mit dem View20 ebenfalls ein neues Flaggschiff ohne Notch – dafür mit Kamera im Display in den Handel. Apple könnte ab 2020 auf diese Technik setzen. Ein passendes Patent hat sich der US-Konzern bereits gesichert.

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iPhone XR

Die Preisliste geht bei 849 Euro los. Das ist zwar nach wie vor weit von einem Billig-Preis entfernt, im Vergleich zu den beiden Top-Modellen XS (5,8 Zoll, ab 1.149 Euro) und XS Max (6,5 Zoll, ab 1.249 Euro) ist das 6,1 Zoll große Apple-Smartphone aber dennoch günstig.

iPhone XR

An der Verarbeitungs- und Materialqualität gibt es auch beim "Billig-iPhone" nichts auszusetzen. Daran ändert auch das Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl nichts. Zudem hat das iPhone XR einen Vorteil gegenüber seinen teureren Brüdern: Es wird auch in mehreren Farben wie Rot, Geld oder Blau angeboten. Kabelloses Aufladen nach Qi-Standard wrid ebenfalls unterstützt. Wasserfest und staubgeschützt ist das Smartphone nach IP67-Standard (XS: IP68).

iPhone XR

Von vorne unterscheidet sich das iPhone XR optisch nicht von den Top-Modellen. Statt eines OLED-Displays gibt es hier ein LCD-Display (1.792 x 828 Px; 326 ppi). Auch dieses kann mit seiner Darstellungsqualität durchaus überzeugen. Lediglich bei der Helligkeit und beim Kontrast muss es sich gegen den XS-Modellen geschlagen geben.

iPhone XR

Auf der Rückseite gibt es sich aufgrund der Einzelkamera schnell zu erkennen. Das ist der zweite große Unterschied zu den teureren Brüdern, die auf eine Dual-Kamera setzen. Insgesamt gibt die 12 MP Kamera des iPhone XR aber ein gute Vorstellung ab. Um das fehlende Teleobjektiv auszugleichen, setzt Apple auf intelligente Software, was auch weitestgehend klappt. So sorgt "Smart HDR" dafür, dass die Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr ordentlich werden. Beim Zoomen stößt das Gerät aber schnell an seine Grenzen.

iPhone XR

Und auch beim Bokeh-Effekt gibt es Einschränkungen. Dieser funktioniert beim XR nur mit Menschen. Hier kann man den Hintergrund unscharf machen. Tiere und Objekte werden jedoch nicht erkannt. Bei den XS-Modellen hingegen schon. Keine Unterschiede gibt es bei der...

iPhone XR

...aufwendigen True-Depth-Frontkamera für die Face ID, die auch beim iPhone XR in der breiten Notch sitzt. Die Gesichtserkennung ist binnen weniger Minuten eingerichtet und funktioniert danach blitzschnell und sehr zuverlässig - selbst bei Dunkelheit. Störend ist jedoch, dass man bei den iPhones nach dem Entsperren noch einmal extra über das Display wischen muss. Hier wäre es besser, wenn das Smartphone sofort per Face ID komplett entsperrt würde.

iPhone XR

Mit dem A12-Bionic-Prozessor hat Apple den derzeit schnellsten Smartphone-Chip am Start. Der Prozessor setzt auf zwei High-Performance-Kerne, die um 15 Prozent mehr Power liefern sollen. Die vier weiteren Rechenkerne dienen zum Energiesparen (50 Prozent effizienter). Im Geekbench-Test zeigte der Chip der Android-Konkurrenz bereits die Rücklichter. Davon profitiert man natürlich auch im Alltag. Egal was man mit dem iPhone XR macht,...

iPhone XR

...es ist extrem schnell: Ein kurzer Druck auf das Icon und die App ist geöffnet, Internetseiten werden im Nu aufgebaut und spiele laufen flüssig. Die praktische 3D-Touch-Funktion, dank der das Display auf unterschiedliche Druckstärken verschieden reagiert, fehlt jedoch leider komplett. Ansonsten funktioniert die Bedienung ohne Home-Button flüssig und intuitiv. Mit dem Akku kommt man selbst bei intensiver Nutzung gut über den Tag.

iPhone XR

Zu den wenigen Schwachpunkten zählen die Sprach­qualität beim Telefonieren, die uns nicht vom Hocker gehauen hat, sowie der bei iPhones übliche Verzicht auf einen Steck­platz für microSD-Karten. An das Fehlen eines herkömm­lichen Kopf­hörer­anschlusses haben sich Apple-Fans mittlerweile gewöhnt. Bei der aktuellen Generation liegt aber kein Adapter mehr bei. Wer also Kopf­hörer mit einem 3,5mm-Klinkenstecker verwenden will, muss sich einen kaufen. Und das mitgelieferte Netzteil ist nicht auf schnelles Aufladen ausgelegt.

iPhone XR

Neben der 64 GB Einstiegsversion ist das Apple-Smartphone auch noch mit 128 GB (909 Euro) und 256 GB (1.019 Euro) erhältlich.
Fazit: Wer mit den (wenigen) wesentlichen Abstrichen zu den XS-Modellen wie Einzelkamera, LCD-Display und das Fehlen von 3D-Touch leben kann, bekommt mit dem XR jenes Apple-Smartphone, welches aktuell das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet.

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Diashow Das iPhone XS Max im Test

iPhone XS Max

Mit seinem 6,5 Zoll großen Display ist das iPhone XS Max nicht nur das teuerste, sondern auch das größte iPhone aller Zeiten. Der...

iPhone XS Max

...Bildschirm überzeugt mit einer hervorragenden Auflösung (458 ppi), einer natürlichen Farbwiedergabe und einer hohen Helligkeit.

iPhone XS Max

Trotz der Größe von 157,5 × 77,4 × 7,7 mm liegt das Apple-Smartphone gut in der Hand und lässt sich auch noch ordentlich bedienen. Mit 208 Gramm wird es aber nach einiger Zeit doch ziemlich schwer, wenn man es nur in einer Hand hält.

iPhone XS Max

Auf der Rückseite ist die vertikal angeordnete Dualkamera (2 x 12 MP) verbaut. Leider ragt das Modul aus dem Gehäuse, was das iPhone XS Max wackelanfällig macht, wenn es auf einer Ebene (z.B. Tisch) liegt. Zudem ist die Glasrückseite anfällig für Fingertapser.

iPhone XS Max

Der Edelstrahlrahmen hinterlässt - wie das restliche Gerät - einen hervorragenden Eindruck.

iPhone XS Max

Die beliebten Animojis (3D Emojis mit Mimik des Nutzers) kennen wir bereits vom iPhone X. Unterhaltsam sind sie aber nach wie vor. Die enorme...

iPhone XS Max

...Rechenleistung des neuen A12 Bionic Chips macht sich vor allem bei ressourcenintensiven Anwendungen...

iPhone XS Max

...wie Augmented Reality (AR) positiv bemerkbar. Trotz der beeindruckenden Darstellung laufen selbst AR-Apps ohne jegliches Ruckeln.

iPhone XS Max

An die Bedienung ohne Home-Button gewöhnen sich auch Umsteiger von iPhone 7 oder iPhone 8 sehr schnell. Hier setzt Apple nach wie vor den Maßstab.

iPhone XS Max

Im günstigsten iPhone XS Max sind 64 GB Speicher mit an Bord. Dieser lässt sich leider nicht erweitern. Doch dank Cloud-Speicher (auch von anderen Anbietern) dürften die meisten Nutzer damit dennoch über die Runden kommen.

iPhone XS Max

In der Notch (Display-Aussparung am oberen Rand) sitzt die aufwendige True-Depth-Frontkamera mit 7 MP und zahlreichen Sensoren. Sie ist auch für die 3D-Gesichtserkennung (Face ID) zuständig.

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>>>Nachlesen:  Huawei Mate 20 Pro stürmt an Android-Spitze

Diashow Huawei Mate 20 Pro im Test

Mate 20 Pro

Für ein 6,39 Zoll großes Smartphone fällt das Gehäuse erfreulich kompakt aus. Deshalb liegt das...

Mate 20 Pro

...Huawei Mate 20 Pro auch gut in der Hand. Eine einhändige Bedienung gelingt aber nur mit längeren Fingern problemlos.

Mate 20 Pro

Die Rückseite ist mit ihrer zentral angeordneten Triple-Cam im Quadratlook ein echter Hingucker.

Mate 20 Pro

An der Verarbeitungs- und Materialqualität gibt es nichts Auszusetzen. Auf einen 3,5mm-Klinkenanschluss verzichtet Huawei (leider). Ein passender Adapter und ein USB-C-Headset sind im Lieferumfang jedoch enthalten.

Mate 20 Pro

Die wenigen manuellen Tasten (Lautstärkeregler und Ein-/Ausschalttaste) sind in der rechten Gehäuseseite installiert.

Mate 20 Pro

Vorne und seitlich erinnert das neue Flaggschiff optisch stark an das Samsung Galaxy S9+ (rechts). Dafür sind vor allem...

Mate 20 Pro

das abgerundete Display und die hochwertige Materialbeschaffenheit - Metallrahmen plus Vorder- und Rückseite aus Glas - verantwortlich. Erst...

Mate 20 Pro

...bei aktiviertem Display werden die Unterschiede sofort erkennbar. Das Mate 20 Pro (links) verfügt nämlich über eine sehr breite Notch, die wiederum an das iPhone XS erinnert.

Mate 20 Pro

Hinten gibt es aufgrund der komplett unterschiedlichen Kameraanordnung ohnehin keine Verwechslungsgefahr.

Mate 20 Pro

Das AMOLED Fullview Display mit 2K+ Auflösung überzeugt auf ganzer Linie. Texte werden sehr klar dargestellt, die Farbwiedergabe wirkt sehr natürlich und dank der hohen Helligkeit bleibt das Mate 20 Pro auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar.

Mate 20 Pro

Eines der Ausstattungshighlights ist die optimierte Leica Triple-Kamera (40 MP + 20 MP + 8 MP). Im Vergleich mit der Konkurrenz sticht hier vor allem die...

Mate 20 Pro

...völlig neue Superweitwinkellinse (20 MP) hervor. Hier kann man ganz einfach zwischen 0,6-, 1-,3- und 5-fach Zoom wechseln. Wie unser Vergleich zeigt kann man im...

Mate 20 Pro

...Superweitwinkelmodus (0,6) tatsächlich extreme Motive einfangen. Unglaublich, welche Blickwinkel das Smartphone dabei ermöglicht.

Mate 20 Pro

Auch ansonsten sind die Foto- und Videoqualität wirklich sehr gut. Für Aufnahmen in der Dunkelheit gibt es einen speziellen Nachtmodus. Auch ansonsten wird der Nutzer dank künstlicher Intelligenz in so gut wie allen Situationen unterstützt.

Mate 20 Pro

Der Hauptgrund für die extrem breite Notch, ist das Huawei erstmals auf eine 3D-Gesichtsentsperrung setzt. Die Einrichtung dauert zwar einige Minuten, danach funktioniert die aufwendige Technologie, die Apple erstmals beim iPhone X einführte, aber bestens.

Mate 20 Pro

Eine andere biometrische Funktion gibt es beim US-Rivalen hingegen nicht. Huawei hat es nämlich geschafft, den Fingerabdrucksensor direkt ins Display zu integrieren. Dabei muss man...

Mate 20 Pro

...nur etwas fester auf eine vordefinierte Stelle (mittig auf der unteren Display-Hälfte) drücken. Praktisch: Wenn man das Smartphone anhebt, wird der Fingerabdrucksensor am weiterhin deaktivertem Display eingeblendet.

Mate 20 Pro

Alles in allem ist das Mate 20 Pro das derzeit wohl kompletteste Android-Smartphone. Deshalb ist auch der nicht gerade günstige Preis von 999 Euro absolut gerechtfertigt.

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