Apple-Chef spricht erneut über iPhone-Nachfolger

Ende der Smartphones naht

Apple-Chef spricht erneut über iPhone-Nachfolger

Wenn es nach den großen IT-Riesen geht, haben Smartphones bald ausgedient.

Derzeit ist es für die meisten zwar kaum vorstellbar, aber das Smartphone könnte schon in wenigen Jahren für immer in den Schubladen verschwinden. Denn die großen IT-Riesen arbeiten bereits mit Hochdruck an einem Nachfolger. Als aussichtsreichste Technologie wird dabei stets die Augmented-Reality (AR, erweiterte Realität) genannt. Diese soll in smarten Brillen zum Einsatz kommen. In Kombination mit kabellosen Kopfhörern soll das Smartphone schnell vergessen sein.

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Smartphone-Nachfolger

Nachdem zuletzt Facebook-Chef Mark Zuckerberg die 2020er Jahre als die  Dekade der AR und smarten Brillen  ausgerufen hat, legt nun wieder der  Apple -Chef Tim Cook nach. Dass Apple an digitalen Headsets und smarten Brillen arbeitet,  ist schon länger bekannt . Auch Cook sieht diese Geräte in Kombination mit Augmented Reality als das "nächste Große Ding". Im Gespräch mit der irischen Nachrichtenseite Silicon Republic sagte Cook, dass die erweiterte Realität künftig alle Lebensbereiche durchziehen werde. Und im Gegensatz zum Smartphone werde sie ihre Nutzer nicht isolieren, sondern für mehr zwischenmenschliche Kommunikation sorgen. In vielen Bereichen würden AR-Anwendungen und -Brillen (Autofabriken, Forschung, Architektur, etc.) bereits jetzt zum Einsatz kommen und dabei für viele Vorteile sorgen.

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Geniale Anwendungen, aber noch fehlen die Geräte

Bis AR tatsächlich massentauglich wird, muss sich bei den Geräten aber wohl noch einiges tun. Denn die aktuellen Headsets und Brillen sind viel zu klobig, um sie auch in der Öffentlichkeit zu tragen. Sobald sie jedoch völlig unauffällig sind, könnte die Durchdringung rasch von statten gehen. Denn die Vorteile sind tatsächlich nicht von der Hand zuweisen. Es wäre nämlich schon extrem praktisch, wenn man beim telefonieren ein kleines Bild des Gesprächspartners direkt vor den Augen hat, Navigationshinweise beim Gehen oder Rad fahren direkt im Blickfeld erscheinen, fremdsprachige Texte in Echtzeit in die Muttersprache übersetzt und angezeigt werden oder man einfach nützliche Zusatzinfos zu historischen Bauwerken bei einem Städtetrip eingeblendet bekommt.

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Entwicklung läuft auf Hochtouren

Da neben Apple, Facebook, Samsung und Google noch weitere IT-Riesen mit Hochdruck an Augmented-Reality-Geräten arbeiten, könnte eine Realisierung binnen der nächsten Jahre tatsächlich möglich sein. Möglicherweise bleiben die Smartphones 2030 tatsächlich in den Schubladen.

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