Manipuliertes Video als Internet-Hit

"Deepfake" von Kurz begeistert das Netz

Neuer Look? Neue Karriere? Sebastian Kurz am Song Contest ist freilich nur ein „Deepfake“.

International sorgte vor Kurzem ein  Deepfake von „Zurück in die Zukunft“  für Furore. In Österreich wurde nun Bundeskanzler Sebastian Kurz zum „Opfer“ eines manipulierten Videos. Während Kurz derzeit selbst auf europäischer Ebene ( EU-BudgetBrexit-Boris ) übers politische Parkett tanzt, ist er in dem Deepfake als Song-Contest-Teilnehmer der späten 1980er-Jahre zu sehen.

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Sebastian Kurz beim Song Contest

Wien. Ein Video, das den Bundeskanzler dabei zeigt, wie er in einem lilafarbenen Sakko und mit 80er-Jahre-Frisur den alten Song-Contest-Beitrag Nur ein Lied schmettert, begeisterte am Freitag das Netz. Bei dem etwa einminütigen Clip, der innerhalb weniger Stunden auf oe24.at zehntausendfach aufgerufen wurde, handelt es sich selbstverständlich um einen „Deepfake“. Es zeigt Thomas Forstner beim Song Contest 1989.
 
Der YouTuber Kurt Fleischmann hat das Scherz-Video geteilt – und vermutlich auch erstellt. „Gebastelt“ wurde der Netz-Hit mit den Programmen Deep Face Lab und Blender.

Facebook will Deepfake-Videos künftig löschen

Deepfakes sind mithilfe Künstlicher Intelligenz manipulierte Videos. Darin werden Gesichter getauscht und Menschen Worte in den Mund gelegt, die sie nicht gesagt haben. Facebook hat angekündigt, solche Clips zu löschen.

Video zum Thema: Dieser Kurz-Deepfake begeistert gerade das Netz

DeepFaceLab

Erstellt wurde der manipulierte Clip von „Kurt Fleisch“ (YouTube-Name). Wie in der Beschreibung des Videos zu lesen ist, nutzte er die beliebte Software „DeepFaceLab“ zur Erstellung des Deepfakes.

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