Der neue V11 ist da

Dyson hat neues Akkusauger-Flaggschiff

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Das innovative Top-Modell bietet eine längere Laufzeit und mehr Saugkraft.

Mittlerweile ist der Neuheitendruck bei High-Tech-Staubsaugern offenbar ähnlich hoch wie bei Smartphones. Knapp ein Jahr nachdem  Dyson  mit dem  V10  sein neues Akku-Staubsauger-Flaggschiff vorgestellt hat, wurde nun schon dessen Nachfolger präsentiert, der einmal mehr neue Maßstäbe setzen soll. Beim neuen V11 Absolute haben die britischen Experten wieder tief in die Trickkiste gegriffen. Kein Wunder, schließlich sind die Geschäfte bei Dyson  im Vorjahr bestens gelaufen  und Firmengründer James Dyson hat bereits bei der Vorstellung des V10 angekündigt, in Zukunft nur mehr in die Entwicklung von kabellosen Staubsaugern zu investieren. Er sieht die mit Strom aus der Steckdose betriebenen Saubermacher als veraltet an.

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© Dyson
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Evolution beim Design

Wer sich in den letzten Monaten einen V10 Absolute für viel Geld gekauft hat, dürfte sich darüber freuen, dass die Designänderungen dieses Mal sehr überschaubar ausfallen. Während es beim Wechsel vom V8 auf den V10 vor allem aufgrund der Neuanordnung des Staubbehälters einen großen Designsprung gab (siehe auch Diashow unten), ist das dieses Mal nicht der Fall. Beim V11 wurde die Optik nur dezent weiterentwickelt. Auffälligste Neuerung ist das integrierte LCD-Display. Dyson entwickelt seit über zehn Jahren kabellose Staubsauger. „Doch der Fortschritt hört nie auf“, so James Dyson. „Beim kabellosen Staubsauger Dyson V11 lag unser Fokus nicht nur auf der Verbesserung der Leistung, sondern vor allem auch darauf, die Reinigungsvorgänge intelligenter zu machen.“

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Perfektes Zusammenspiel von Hard- und Software

Neben der langjährigen Erfahrung ist auch die parallele Entwicklung von Hard- und Software eines der Erfolgsgeheimnisse des Unternehmens. Davon soll auch der neue V11 profitieren. So überwachen drei Mikroprozessoren im neuen kabellosen Staubsauger die Leistung bis zu 8.000 Mal pro Sekunde. Die Chips verbergen sich in der Torque-Drive-Bodendüse, im Inneren des digitalen Motors „V11“ sowie im Akku. Sie sorgen dafür, dass sich die Saugkraft je nach Bodenart automatisch anpasst und so die Laufzeit entsprechend optimiert wird. Dabei prüft eine innovative Sensorik, der sogenannte Dynamic Load Sensor (DLS), in der Bodendüse bis zu 360 Mal pro Sekunde den Widerstand der Elektrodüse zum Boden und kommuniziert automatisch mit dem Mikroprozessor des Motors und des Akkus, um die Saugleistung an Teppiche und Hartböden entsprechend anzupassen. So soll eine optimale Balance zwischen benötigter Saugkraft, um sowohl Teppiche gründlich reinigen zu können, und der Laufzeit hergestellt werden. Um diese auf Hartböden möglichst zu verlängern, wird der Akku geschont.

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Neue LCD-Anzeige

Auf die neue LCD-Antzeige sind die Entwickler besonders stolz. Der integrierte Bildschirm zeigt die aktuelle Leistung, den ausgewählten Modus und die verbleibende Laufzeit in Echtzeit an. Zudem erinnert die Anzeige an das Reinigen des Filters und informiert gegebenenfalls über Blockaden und wie diese beseitigt werden können. Durch die Sensormagneten im Filter wird ebenso angezeigt, sollte der Filter nicht ordnungsgemäß eingesetzt worden sein.

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Ausdauer dank künstlicher Intelligenz

Neben der Saugkraft ist bei einem Akkusauger natürlich die Laufzeit das Um und Auf. Dyson verbaut im neuen V11 Abslolute seinen bisher leistungsstärksten Akku. Die Batterie verfügt über sieben größere Hochleistungszellen mit Nickel-Kobalt-Aluminium-Kathoden. Damit sollen bis zu 60 Minuten Leistung ohne Saugkraftverlust erreicht werden. Das ist eine echte Ansage. Denn binnen einer Stunde kann man selbst größere Wohnungen oder ein kleineres Haus saugen. Während des Saugens sprechen sich der Akku und der dynamische Sensor ständig ab, um die verbleibende Laufzeit zu berechnen. Dabei kommt sogar künstliche Intelligenz zum Einsatz. Das System misst die Zellenkapazität und verwendet einen ausgeklügelten Algorithmus, der im Laufe der Zeit „lernt“, wie das Gerät arbeitet, um die verbleibende Laufzeit anzugeben. Bei der angezeigten Zeit werden der Reinigungsmodus, die verwendete Düse und die Bodenart berücksichtigt. Laut Dyson ist es wichtig, das Gerät vor dem ersten Gebrauch und nach jeder Reinigung vollständig aufzuladen. Dies hilft, die Genauigkeit des Algorithmus zu verbessern.

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Saugkraft und Filtration

Die Dyson Ingenieure haben den digitalen Motor V10 des Vorgängers genau analysiert und Verbesserungspotenzial entdeckt. Deshalb wurde beim neuen digitalen Motor V11, der sich mit bis zu 125.000 Umdrehungen pro Minute dreht, nun ein Dreifachdiffusor eingesetzt. Die ersten beiden Diffusoren begrenzen den Luftstrom und reduzieren Turbulenzen, wodurch die Saugkraft erhöht wird, während der dritte Diffusor das Geräusch reduziert. Trotz mehr Power soll der kabellose Sauger leiser sein. Im Motor wurden Materialien verbaut, die normalerweise in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz kommen, zum Beispiel ein Gehäuse aus Phenolverbindungen oder das Laufrad aus Carbonfaserverbundwerkstoff. Das Antriebsrad wurde mit neu entwickelten Flügeln ausgestattet. Sie sollen das Austreten von Luft reduzieren und die Effizienz der Luftbewegung erhöhen. Insgesamt verspricht Dyson 20 Prozent mehr Saugkraft als beim V10 Absolute. Ein weiteres Highlight der Dyson-Sauger ist die hervorragende Filtration, die bereits von mehreren unabhängigen Stellen bestätigt wurde. Auch beim neuen V11 kommt ein vollständig geschlossenes Filtersystem zum Einsatz, das 99,97% der Partikel mit einer Größe von bis zu 0,3 Mikrometer aufnimmt, sodass der Staubsauger saubere Luft ausbläst. Dabei erzeugen nicht weniger als 14 Zyklone Kräfte von mehr als 79.000G (!), um mikroskopisch kleine Partikel wie Pollen und Bakterien im Behälter aufzufangen.

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Verfügbarkeit und Test

Der neue V11 ist ab dem 21. März inklusive umfangreichem (Bürsten-)Zubehör ab 649 Euro (UVP) auf www.dyson.at und ab 1. April im Handel erhältlich. Schnäppchenpreise gab es bei Dyson noch nie. Schon gar nicht bei den neuen Flaggschiffmodellen. Aufgrund der gebotenen Leistung, der hervorragenden Images und des immensen Entwicklungsaufwandes sind die Tarife jedoch gerechtfertigt. Über die gesamte Lebensdauer gesehen sind die kabellosen Staubsauger sogar preiswert.

Ob die Versprechen wirklich stimmen, werden wir anhand eines ausführlichen Tests überprüfen. Der V10 konnte uns im Vorjahr überzeugen, ob das auch dem V11 gelingt, werden Sie in einigen Tagen an dieser Stelle erfahren. Das dafür benötigte Testgerät ist bereits auf dem Weg zu uns.

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Dyson V10 cyclone im Test

Die Änderungen beim Design des V10 cyclone gegenüber dem Vorgängerrmodell V8 absolute fallen erst im direkten...

...Vergleich auf. Größter Unterschied: Der nun um 40 Prozent größere Staubbehälter des V10 (hinten) wurde um 90 Grad in ein Inline-Format gedreht. Dies erzeugt einen linearen Luftstromweg - die in "Air-Watt" gemessene Saugkraft wird dadurch um 20 Prozent erhöht.

Der neue Dyson-Motor V10 dreht mit bis zu 125.000 (!) Umdrehungen pro Minute. Für die verlängerte Laufzeit zeigen sich ein energieeffizienterer Akkupack (7-Zellen-Lithium-Ionen-Batterien) sowie ein verbessertes Management des Elektronik- und Batteriesystems verantwortlich.

Die Saugkraft kann nun in drei Stufen variiert werden. Beim V8 gab es nur zwei Saugstärken. Am praktischen...

...Klicksystem hält Dyson fest. Die verschiedenen Aufsätze und das...

...Verlängerungsrohr können ganz einfach mit einer Hand gewechselt werden. Das Einrasten wird mit einem Klick bestätigt. Dann hält alles Bombenfest.

Wenn man das lange Saugrohr weglässt, verwandelt sich der V10 Cylone zum...

...praktischen Handstaubsauger, mit dem man auch Sofas, das eigene Auto oder schwierig erreichbare Stellen saugen kann.

Aber auch im Normalmodus ist das Saugen ein Genuss. Die ausgefeilte Kinematik der Gelenke sorgt dafür, dass man selbst dann der Länge nach an Kanten entlang saugen kann, wenn man nicht in Längsrichtung zur Saugrichtung steht.

An Bürsten und Aufsätzen für alle Bodenarten (inklusive Teppich) mangelt es nicht. Das gesamte Zubehör ist im Lieferumfang enthalten. Angesichts des saftigen Preises ist das aber auch ein Muss.

>>>Nachlesen:  Dyson bei seinem E-Auto voll im Plan

>>>Nachlesen:  Dyson knackte erstmals die Milliardenmarke

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Die Änderungen beim Design des V10 cyclone gegenüber dem Vorgängerrmodell V8 absolute fallen erst im direkten...

...Vergleich auf. Größter Unterschied: Der nun um 40 Prozent größere Staubbehälter des V10 (hinten) wurde um 90 Grad in ein Inline-Format gedreht. Dies erzeugt einen linearen Luftstromweg - die in "Air-Watt" gemessene Saugkraft wird dadurch um 20 Prozent erhöht.

Der neue Dyson-Motor V10 dreht mit bis zu 125.000 (!) Umdrehungen pro Minute. Für die verlängerte Laufzeit zeigen sich ein energieeffizienterer Akkupack (7-Zellen-Lithium-Ionen-Batterien) sowie ein verbessertes Management des Elektronik- und Batteriesystems verantwortlich.

Die Saugkraft kann nun in drei Stufen variiert werden. Beim V8 gab es nur zwei Saugstärken. Am praktischen...

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...Verlängerungsrohr können ganz einfach mit einer Hand gewechselt werden. Das Einrasten wird mit einem Klick bestätigt. Dann hält alles Bombenfest.

Wenn man das lange Saugrohr weglässt, verwandelt sich der V10 Cylone zum...

...praktischen Handstaubsauger, mit dem man auch Sofas, das eigene Auto oder schwierig erreichbare Stellen saugen kann.

Aber auch im Normalmodus ist das Saugen ein Genuss. Die ausgefeilte Kinematik der Gelenke sorgt dafür, dass man selbst dann der Länge nach an Kanten entlang saugen kann, wenn man nicht in Längsrichtung zur Saugrichtung steht.

An Bürsten und Aufsätzen für alle Bodenarten (inklusive Teppich) mangelt es nicht. Das gesamte Zubehör ist im Lieferumfang enthalten. Angesichts des saftigen Preises ist das aber auch ein Muss.

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