Facebook will Mitte Mai an die Börse

Laut US-Medien

Facebook will Mitte Mai an die Börse

Konkret ist vom 17. oder 24. Mai 2012 die Rede.

Facebook peilt für seinen Milliarden-Börsengang laut US-Medienberichten die zweite Mai-Hälfte an. Das Blog Techcrunch schrieb unter Berufung auf informierte Personen, Wunschtermin sei der 17. Mai. Das weltgrößte Online-Netzwerk müsse dafür aber noch die nötigen Zusagen der US-Börsenaufsicht SEC bekommen, hieß es am späten Mittwoch. Der US-Sender CNBC hatte bereits vor knapp zehn Tagen den 17. oder den 24. Mai als mögliche Termine genannt.

Instagram-Deal als Vorzeichen
Die "New York Times" rechnete unterdessen auf Grundlage ihrer Informationen über den Kauf des Fotodienstes Instagram durch Facebook den wahrscheinlichen Börsenwert des Online-Netzwerks hoch - und kam dabei auf die bereits erwarteten 75 bis gut 100 Mrd. Dollar (57,3 bis 76,4 Mrd. Euro). Demnach bezahlte Facebook die Milliarde Dollar für Instagram zu 30 Prozent bar und den Rest mit Aktien. Dabei sei Facebook von einem Preis von 30 Dollar pro eigene Aktie ausgegangen - was für das gesamte Unternehmen einen Börsenwert von 75 Mrd. Dollar bedeuten würde. Zugleich hieß es, in den Verhandlungen sei auch eine potenzielle Bewertung von 104 Mrd. Dollar gefallen.

Fünf Milliarden Dollar
Nach bisherigen Angaben von Anfang Februar will Facebook bei der Aktienplatzierung fünf Mrd. Dollar einnehmen - obwohl sich hartnäckig Gerüchte halten, dass es auch zehn Milliarden werden könnten. Auf jeden Fall wird es der bisher größte Börsengang eines Internet-Unternehmens. Der 27-jährige Gründer Mark Zuckerberg wird auch nach der Börsenplatzierung die Kontrolle behalten, weil er "Super-Aktien" mit vielfachen Stimmrechten hält.

Das "Wall Street Journal"-Blog "All Things Digital" hatte die dritte Mai-Woche, wie berichtet , schon im Jänner als anvisierten Termin für den Börsengang genannt. "Techcrunch" schränkte aber selbst jetzt mit einer Prise Ironie ein, dass noch nichts in Stein gemeißelt sei: "In vier Wochen kann viel passieren, inklusive des Zusammenbruchs der europäischen Wirtschaft, der nächsten Ölkrise oder der Ermordung des österreichischen Erzherzogs Franz Ferdinand", die einst den Ersten Weltkrieg ausgelöst hatte.

Fotos aus dem Facebook-Hauptquartier:

Diashow: Fotos aus dem neuen Facebook-Hauptquartier

Vor dem neuen Hauptquartier zeigt ein überdimensionaler "Gefällt mir-Button" wer hier angesiedelt ist.

Innen sieht man gleich, dass um Mark Zuckerberg ein regelrechter Personenkult herrscht - der Chef ist allgegenwärtig.

Dieser Automat gibt keinen Kaffee oder Snack aus. Hier können sich die Mitarbeiter Computer-Zubehör wie eine neue Maus oder Tastatur holen.

Gemütliche Ecken dienen zur Erholung.

Für schwierige Aufgaben steht immer ein Superman-Kostüm bereit.

Das bekannte Logo zieht sich in unterschiedlichsten Formen und Farben durch das gesamte Gebäude.

So sieht für viele der Arbeitsalltag aus.

Kunst spielt eine große Rolle. Das wird anhand...

...dieses Graffiti besonders gut sichtbar.

Faschings-Deko sorgt für gute Stimmung.

Auf dieser Wand können die Mitarbeiter...

...ihre Kreativität zum Ausdruck bringen.

So bleiben die Mitarbeiter stets auf dem Laufendem.

Ein Blick in eine der Kantinen.

Die Empfangshalle ist modern eingerichtet und Licht durchflutet.

Ob sich hinter dieser Tür tatsächlich die eigene "Hacker-Abteilung" befindet?

Insgesamt hat Facebook mehrere Tausend Mitarbeiter.



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