FBI veröffentlicht Akte von Steve Jobs

Mit Drogen experimentiert

FBI veröffentlicht Akte von Steve Jobs

Apple-Gründer wurde mit einer Bombendrohung erpresst.

Die US-Bundespolizei FBI hat 1991 den Apple-Gründer Steve Jobs ausführlich durchleuchtet, als er im Gespräch für einen Beraterposten beim Weißen Haus war. Die jetzt veröffentlichte fast 200 Seiten starke FBI-Akte enthält bereits Details, die der breiten Öffentlichkeit erst mit Erscheinen der Steve Jobs-Biografie von Walter Isaacson im Herbst vergangenen Jahres bekanntwurden. Neu ist, dass Jobs von 1988 bis 1990 eine Freigabe für geheime Informationen der Stufe "Top Secret" hatte, sowie die Geschichte von einer Bombendrohung, mit der 1985 unter anderem von Jobs eine Million Dollar erpresst werden sollte.

Erpresser drohte mit Bombe
Den damaligen Ermittlungsunterlagen zufolge, die Teil von Jobs' FBI-Akte sind, rief ein Unbekannter im Februar 1985 bei Apple an und behauptete, er habe mehrere Bomben in der Villa von Jobs deponiert. Das Geld sollte in einem Zug übergeben werden. Sollten die Behörden informiert werden, drohte er, an einem nicht genannten Ort einen weiteren Sprengsatz zu zünden. Jobs und die anderen Erpressungsopfer schalteten trotzdem das FBI ein. Es wurden allerdings weder Bomben noch der Erpresser gefunden.

Den "Top Secret"-Zugang bekam Jobs nach Informationen des Blogs "Gizmodo", weil seine Firma Pixar - damals noch Jahre von ihrem ersten großen Animationsfilm entfernt - dem US-Geheimdienst Software zur Bearbeitung von Satellitenaufnahmen anbieten wollte.

Jobs experimentierte mit Drogen
Das FBI befragte 1991 mehr als 30 Weggefährten, ehemalige Kollegen und auch Nachbarn von Jobs. Ziel war nicht nur, vor einer Berufung in ein Beratergremium des damaligen US-Präsidenten George Bush Meinungen über den Apple-Gründer einzuholen - es sollte auch festgestellt werden, ob es in seiner Vergangenheit etwas gab, weswegen er erpresst werden könnte. In die Akte kamen dabei seine Experimente mit Marihuana und LSD in der Jugendzeit, die Geschichte von seiner Tochter, die er zunächst nicht unterstützte, sowie die Kritik einiger einstiger Mitstreiter, die ihn für unehrlich und manipulierend hielten. Für den Beraterjob empfahlen auch sie ihn trotzdem.

Diashow: Steve Jobs' privates Foto-Album

1/7
Liebe­voller Vater
Jobs war 
ein PS-Fan

Der Apple-Gründer liebte schnelle Autos und Motorräder.

2/7
Liebe­voller Vater
Liebesurlaub

Mit Laurene Powell bei einem romantischen Dinner in Italien.

3/7
Liebe­voller Vater
Der verliebte Steve Jobs

Hochzeit mit Gattin Laurene (mit Tochter Lisa).

4/7
Liebe­voller Vater
Familien­urlaub

Mit Lisa und der jüngeren Tochter vor dem Kanal von Korinth.

5/7
Liebe­voller Vater
Familien­urlaub

Mit Lisa und der jüngeren Tochter vor dem Kanal von Korinth.

6/7
Liebe­voller Vater
Jobs' fescher Sohn

Sohn Reed (20) studiert wegen Jobs’ Leiden Onkologie.

7/7
Liebe­voller Vater
Liebe­voller Vater

Jobs lässt Tochter Eve nahe seinem Haus über einem Teich baumeln.


 

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