Google ermöglicht Tour durchs Weiße Haus

Neue Einblicke

Google ermöglicht Tour durchs Weiße Haus

IT-Riese startet virtuellen Rundgang mit 360 Grad-Blick.

Das Weiße Haus übt für zahlreiche Menschen eine große Faszination aus. Kein Wunder, ist es doch die Herberge und der Amtssitz des amerikanischen Präsidenten, der angeblich mächtigsten Person der Welt. Jedes Jahr pilgern Hunderttausende nach Washington, um sich selbst ein Bild von dem Gebäude zu machen. Laut Michele Obama (aktuelle First Lady) waren es allein seit dem Amtsantritt von Barak Obama rund 2,5 Millionen Menschen. Jeder hat aber nicht die Möglichkeit, sich das Weiße Haus vor Ort anzusehen. Doch für Interessierte gibt es nun eine Alternative.

Virtuelle Tour durchs Weiße Haus
So hat Google sein 2010 ins Leben gerufene Kunstprojekt "Google Art Project" nun um einige interessante Schauplätze ergänzt. Absolutes Highlight ist dabei das Weiße Haus. Auch drei Wiener Museen sind neu hinzugekommen (siehe unten). Internet-Nutzer können sich das Gebäude in einem virtuellen Rundgang ansehen. Dank gestochen scharfer 360 Grad-Aufnahmen kann man sich tatsächlich hineinfühlen. Wir haben den Rundgang durchs Weiße Haus bereits ausprobiert und waren durchwegs beeindruckt. Auch für einige weitere Häuser gibt es dieses Interface, das an den Straßen-Panorama-Dienst Street View erinnert und die Räumlichkeiten in einer 3D-Darstellung erkunden lässt.

Hier geht es direkt zu virtuellen Tour durchs Weiße Haus.

Albertina, KHM und Leopold Museum
Ab sofort sind auch drei heimische Vertreter mit im Angebot. Das Kunsthistorische Museum (KHM), die Albertina sowie das Leopold Museum finden sich seit Dienstag auf der Liste von weltweit 151 Museen und Galerien aus 41 Ländern, die ausgewählte Werke hochauflösend zugänglich machen. In Wien wird das Projekt am morgigen Mittwochabend im KHM präsentiert. Die meisten Werke der drei Wiener Museen stellt dabei die Albertina im World Wide Web zur Ansicht bereit: Insgesamt 153 Arbeiten von 83 Künstlern können durchsucht und en detail betrachtet werden, darunter natürlich Dürers berühmter Feldhase, Gemälde von Renoir, Michelangelo, Rubens oder Hieronymus Bosch. Das KHM wiederum offeriert 121 Werke von 62 Urhebern, darunter auch Skulpturen, Schmuck und Gefäße, während das Leopold Museum (106 Werke von 21 Künstler) natürlich auch Etliches aus der umfangreichen Schiele-Sammlung präsentiert.

30.000 Kunstwerke
Insgesamt lassen sich mit dem Dienst mittlerweile mehr als 30.000 Kunstwerke in mehreren Zoomstufen in hoher Auslösung betrachten.  Neue Museen aus Deutschland sind etwa die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, darunter auch das Grüne Gewölbe, das Museum Kunstpalast in Düsseldorf und drei Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin: das Pergamonmuseum, das Alte Museum und das Kupferstichkabinett. In Frankreich ist jetzt das Pariser Musee d'Orsay hinzugekommen, nicht aber der Louvre, der ein eigenes Digitalisierungsprojekt betreibt.

Gigapixel-Auflösung
Einzelne Werke werden in einer Gigapixel-Auflösung dargestellt, was laut Google 3.500 Fernsehbildern in HD-Qualität entspricht. Seit dem Start des Art Projects im Februar 2011 seien 134 neue Häuser dazugekommen, wie der Leiter des Google-Entwicklungszentrums in München, Wieland Holfelder, heute in Berlin erklärte. Er betonte: "Mit dem Art Project verdienen wir kein Geld." Die Plattform sei Teil der "Mission von Google, die Informationen der Welt universell nutzbar zu machen". Die Nutzer der Plattform können ihre Lieblingswerke in persönliche Galerien einstellen, sofern sie sich mit einem Google-Account angemeldet haben. Möglichst viele Nutzer sind die Grundlage des Geschäftsmodells von Google, das zum überwiegenden Teil in Online-Werbung besteht.

Hier geht es zu allen Angeboten des Google-Projekts


Diashow: Fotos vom Test des Galaxy Nexus

Der Screenlock kann durch wischen nach rechts oder über die Gesichtsidentifikation entsperrt werden.

Insgesamt stehen dem Nutzer...

....fünf verschiedene Screens zur...

....freien Belegung mit....

...Apps (viele sind schon vorinstalliert)...

...oder Widgets zur Verfügung.

Im Android Market stehen über 500.000 Anwendungen bereit.

Der Browser arbeitet dank Android 4.0 schneller und stabiler.

Dank der immensen Power werden auch intensive Rechenaufgaben - wie bei Google Earth - äußerst flott erledigt.

Die Spracheingabe funktioniert nun deutlich besser. Perfekt arbeitet sie aber nicht.

Zwei Riesen unter sich: Neben dem HTC Sensation XL (4,7 Zoll) wirkt das Nexus Galaxy schon fast dezent.

Die 5MP-Kamera des Google-Flaggschiffs konnte bei Fotos nicht voll überzeugen. Hier liefert die 8 MP-Kamera des HTC bessere Ergebnisse.


 

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