Google Suche: Neues Design verärgert Nutzer

Suchergebnis oder Werbung?

Google Suche: Neues Design verärgert Nutzer

Nun sind die echten Suchergebnisse noch schwerer von Werbung zu unterscheiden.

Im Vorjahr hat  Google  ein neues Design für die Ergebnisse seiner  Suchmaschine  angekündigt. Nun hat der Konzern damit begonnen, die neue Darstellung auszurollen. Bis sie bei allen Nutzern ankommt, können zwar einige Tage vergehen, bis Februar dürfte der Rollout jedoch abgeschlossen sein.

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Identische Formatierung für bezahlte Ergebnisse

Bei vielen Nutzern stößt die Neuerung jedoch auf Kritik. Denn beim neuen Design sind die bezahlten Suchergebnisse und die „echten Einträge“ identisch formatiert. Bei Schriftart, -farbe und -größe gibt es keine Unterschiede mehr. Die gesponserten Suchergebnisse, für die die Unternehmen bezahlen, sind somit schwerer von den normalen Suchergebnissen zu unterscheiden.

© Screenshot google.at

Aufgrund der Kennzeichnungspflicht für Werbung muss Google die bezahlten Ergebnisse zwar kennzeichnen, doch aufgrund der identischen Formatierung kann es sein, dass diese von den Nutzern dennoch nicht erkannt werden. Bei den bezahlten Suchergebnissen steht in der kleinen Überzeile vor dem Link „Anzeige“, bei den normalen Ergebnissen erscheint vor diesem Link das Icon der jeweiligen Webseite.

Kontinuierliche Annäherung

Wie eine Auflistung von Search Engine Land zeigt, haben sich die Werbeanzeigen und die echten Suchergebnisse bei Google in den letzten Jahren immer stärker angenähert. Während die bezahlten Einträge vor einiger Zeit noch deutlich und auf den ersten Blick erkennbar waren, hat sich das in den letzten Jahren verändert - zum Nachteil der Nutzer. Mit dem brandneuen Design ist ein vorläufiger Höhepunkt erreicht.

Für Google scheint dieser Schritt logisch zu sein. Schließlich verdient der IT-Riese mit der Werbung bei der Suche Jahr für Jahr Milliarden. Sie ist nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle des gesamten  Alphabet -Konzerns. Je öfter Nutzer auf eine Anzeige klicken, umso mehr Geld schaut für Google raus.

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