Hacker-Virus jagt AC/DC durch Atomanlagen

Volle Dröhnung

Hacker-Virus jagt AC/DC durch Atomanlagen

Aus den Lautsprechern der iranischen Anlagen tönte der Titel "Thunderstruck".

Iranische Atomanlagen wurden einmal mehr Opfer einer Hacker-Attacke. Nach Stuxnet und Flame machte den Mitarbeitern nun ein neuer Computer-Schädling zu schaffen. Dieses Mal waren aber nicht nur die Steuereinheiten der Anlagen betroffen. Darüber hinaus gab es nämlich auch etwas auf die Ohren.

AC/DC in voller Lautstärke
Wie die Sicherheitsspezialisten von F-Secure berichten, konnten Angreifer einen neuen Schädling in das Kontrollsystem von zwei iranischen Atomanlagen einschleusen. Im Anschluss daran fuhr der Computervirus die Steuereinheiten der Anlagen herunter. Doch das war noch nicht alles: Gleichzeitig jagten die Hacker den Titel "Thunderstruck" der australischen Kultband AC/DC durch die Lautsprecher - und zwar in voller Lautstärke. Letzteres wurde in einem abgefangenen E-Mail eines Mitarbeiters der iranischen Atombehörde bestätigt.

Geheimdienst
Weitere Informationen konnten die Sicherheitsexperten aus der E-Mail nicht herauslesen. Es wird aber vermutet, dass hinter dem Angriff ein westlicher Geheimdienst steckt. Der Iran soll diese Anlagen (Standorte: Natanz und Fordo) nämlich zur Urananreicherung verwenden.

 

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