Fairphone 3 ist billiger als sein Vorgänger

"Nachhaltiges" Smartphone

Fairphone 3 ist billiger als sein Vorgänger

Dritte Generation des "fair" produzierten Smartphones geht an den Start.

Die niederländische Initiative  Fairphone  hat die dritte Generation ihres Smartphones auf den Markt gebracht. "Das Fairphone 3 beweist, dass Fairness und ein schonender Umgang mit Ressourcen mit Komfort und technischen Möglichkeiten vereinbar sind", sagte Firmenchefin Eva Gouwens am Dienstag in Berlin. Im Vergleich zur  zweiten Fairphone-Generation  vor vier Jahren wurde der Preis von 525 Euro auf 450 Euro gesenkt.

© Fairphone

Ausstattung

Das Fairphone 3 verfügt über ein 5,7-Zoll-Display mit einer FullHD+ Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixel. Im halbtransparenten Gehäuse stecken stecken ein Mittelklasse-Chip mit acht Kernen, der 632-Snapdragon-Prozessor von Qualcomm, 4 GB RAM eine 12-Megapixel-Kamera mit 4K-Video auf der Rückseite und eine 8-Megapixel-Selfiekamera auf der Frontseite. Der eingebaute Speicher von 64 Gigabyte kann mit einer microSD-Karte auf maximal 400 Gigabyte erweitert werden. Darüber hinaus bietet das 187 Gramm schwere Smartphone einen Fingerabdrucksensor und eine 3,5mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer. Der 3.000 mAh große Akku kann über den USB-C-Anschluss auch schnell aufgeladen werden. WLAN, NFC, LTE und Bluetooth 5 sind ebenfalls an Bord. Das Gerät wird mit dem Google-Betriebssystem Android 9 "Pie" ausgeliefert. Fairphone verspricht, die Software fünf Jahre lang mit Updates zu versorgen.

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Günstige Ersatzteile

Fairphone hat sich vorgenommen, möglichst viele Bauteile seiner Smartphones nachhaltig und unter menschenwürdigen Bedingungen produzieren zu lassen. Das betrifft zum einen die Fertigung des Smartphones. Weiterhin versucht das Unternehmen, die Rohstoffe für das Smartphone aus "fairen" Quellen zu beschaffen. Durch einen modularen Aufbau sollen Reparaturen vereinfacht werden. Viele Hardware-Teile wie der Bildschirm, die Kameras und der Akku können nachgekauft und ersetzt werden. So wird ein Ersatzakku für knapp 30 Euro angeboten.

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Einfach zu reparieren

Gouwens sagte, Fairphone wolle sich nicht damit zufriedengeben, dass Rohstoffe für Elektronikgeräte aus Minen mit mittelalterlichen Arbeitsbedingungen stammen. Es sei auch nicht hinzunehmen, dass ausrangierte Geräte auf Müllhalden in Afrika landeten. Bisher würden nur 20 Prozent der alten Smartphones sachgerecht entsorgt. "Wir versuchen, ein Smartphone zu bauen, dass so lange wie möglich genutzt werden kann. Außerdem muss es gut reparierbar sein."

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Materialien im Fairphone 3

Zu den verwendeten Materialien für das Fairphone 3 gehören nach Angaben des Unternehmens verantwortungsvoll und konfliktfrei gehandeltes Zinn und Wolfram, recyceltes Kupfer und Kunststoff sowie Fairtrade-Gold. "Fairphone war der erste Elektronikhersteller weltweit, der Fairtrade-Gold in seine Lieferkette integrierte und arbeitet außerdem an einer Initiative für bessere Beschaffungsquellen von Kobalt, dem Schlüsselmineral der Energiewende", betonte Firmengründer Bas van Abel.

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Externer Link

www.fairphone.com

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