Das Galaxy S10+ im großen oe24-Test

Reicht es für den Android-Thron?

Das Galaxy S10+ im großen oe24-Test

Am 8. März (diesen Freitag) bringt Samsung seine neue Galaxy-S10-Reihe in den heimischen Handel. Zunächst geht es mit dem Galaxy S10e, dem S10 und dem S10+ los. Bei der Präsentation am 20. Februar wurde zudem das S10 5G vorgestellt, für das es aber noch keinen offiziellen Starttermin gibt. Wir konnten das absolute Flaggschiff-Modell, das Galaxy S10+, bereits ausgiebig testen. Wie es sich in den vergangenen sechs Tagen geschlagen hat, und ob es den Android-Thron zurückerobern kann, lesen Sie in den folgenden Absätzen.

>>>Nachlesen:  Samsung greift mit Galaxy S10, S10+, S10 5G und S10e an

Erster Eindruck und Handhabung

Nimmt man das Galaxy S10+ erstmals aus der Verpackung, fällt sofort auf, dass sich beim Design dieses Jahr einiges getan hat. Während es beim Wechsel vom S8 zum S9 kaum optische Unterschiede gab, sieht die Sache beim neuen Flaggschiff anders aus. Vorne sticht bei eingeschaltetem Bildschirm und geöffnetem Programm das Display-Loch für die Frontkamera ins Auge. Diese Neuheit sorgt auch dafür, dass das Galaxy S10+ trotz auf 6,4 Zoll gewachsenem Touchscreen bei den Abmessungen im Vergleich zum 6,2 Zoll großen Galaxy S9+ nicht zugelegt hat (siehe auch Vergleichsfotos in der Diashow). Deshalb liegt das Smartphone auch gut in der Hand. Die einhändige Bedienung ist mit größeren Händen kein Problem. Wer kurze Finger hat, wird häufig beide Hände verwenden. Auf der Rückseite fällt der Modellwechsel ebenfalls sofort auf. Während der Vorgänger über eine vertikal angeordnete Dual-Kamera verfügt, ist beim Galaxy S10+ eine horizontal ausgerichtete Triple-Hauptkamera an Bord. Außerdem gibt es keinen Fingerabdrucksensor mehr. Denn dieser ist nun direkt ins Display gewandert. Dessen Einrichtung dauert zwar etwas länger und er verlangt auch einen ziemlich festen Druck, insgesamt funktionierte er im Test jedoch sehr schnell und zuverlässig. Als weitere biometrische Entsperrfunktion ist eine 3D-Gesichtserkennung an Bord, die aber nicht ganz so perfekt arbeitet wie jene des iPhone XS Max. Bei Android-Geräten setzt sie allerdings neue Maßstäbe. Die Materialqualität und die Verarbeitung sind absolute Spitzenklasse. Das 157,6 x 74,1 x 7,8 mm große und 175 g (unser Testmodell in "Ceramic Black" bringt 198 Gramm auf die Waage) schwere  Galaxy S10+ wirkt wie aus einem verglasten Alublock gefräst. Die Rückseite ist jedoch anfällig für Fingertapser. Wie der Vorgänger ist auch das neue Flaggschiff wieder wasserfest und gegen Staub geschützt (IP68-Zertifikat). Der microSD- und SIM-Karteneinschub findet sich oben. An der linken Seite sitzen der Lautstärkeregler und die Taste für den hauseigenen Assistenten Bixby. Rechts ist der Ein- und Ausschalter platziert. Unten ist neben dem USB-C-Anschluss ein 3,5 mm Klinkenstecker integriert, was wir sehr begrüßen. Samsung ist einer von wenigen Herstellern, die bei ihren Flaggschiffmodellen weiterhin auf diesen praktischen Anschluss setzen.

Diashow Samsung Galaxy S10+ im Test

Samsung Galaxy S10+

Obwohl das Galaxy S10+ ein 6,4 Zoll großes Super AMOLED Display hat, liegt...

Samsung Galaxy S10+

....es gut in der Hand. Da der Touchscreen fast über die gesamte Frontseite reicht, bleiben die Abmessungen vergleichsweise kompakt. Darüber hinaus...

Samsung Galaxy S10+

...ist das neue Samsung-Flaggschiff auch sehr dünn. Positiv: Die Südkoreaner...

Samsung Galaxy S10+

...halten auch beim Top-Modell am Klinkenanschluss (3,5 mm) für Kopfhörer fest. Dieser ist an der Unterseite direkt neben dem USB-C-Anschluss platziert. Völlig neu für Samsung..

Samsung Galaxy S10+

...ist der ins Display integrierte Fingerabdrucksensor. Dieser verlangt zwar einen ziemlich festen Druck, funktioniert jedoch sehr zuverlässig. Die Verarbeitung...

Samsung Galaxy S10+

...und die Materialien sind hervorragend. Unser schwarzes Test-Exemplar ist jedoch anfällig für Finger-Tapser. Vorne sticht...

Samsung Galaxy S10+

...das Display-Loch für die Frontkamera ins Auge. Diese ist nicht...

Samsung Galaxy S10+

...immer sofort erkennbar. Ist kein Programm geöffnet, fallen die Unterschiede zum Galaxy S9+ (links im Bild) gering aus. Sobald...

Samsung Galaxy S10+

...das Display-Loch sichtbar ist, sticht es jedoch sofort ins Auge. So konnte der Touchscreen bei fast gleichen Geräte-Abmessungen vergrößert werden. Auf der...

Samsung Galaxy S10+

...Rückseite fällt der Modellwechsel sofort auf. Während das Galaxy S9+ über eine vertikal angeordnete Dual-Kamera verfügt, ist beim Galaxy S10 + eine horizontal ausgerichtete Triple-Hauptkamera an Bord. Und...

Samsung Galaxy S10+

...diese hat es wirklich in sich. Die drei verbauten Linsen (12 MP + 16 MP + 12 MP) ermöglichen hervorragende Fotos und Videos. Daran haben auch die...

Samsung Galaxy S10+

...integrierten KI-Funktionen einen großen Anteil, die viele verschiedene Motive in Echtzeit erkennen und alle Parameter vollautomatisch so einstellen, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Neben dem exzellenten Rauschverhalten ist...

Samsung Galaxy S10+

...auch die Farbwiedergabe beeindruckend. Gleiches gilt für den realistischen Bokeh-Effekt. In der Praxis haben es uns auch...

Samsung Galaxy S10+

...das 16 MP Ultra-Weitwinkel- und das 12 MP Tele-Objektiv (2 x optisches Zoom) angetan. Sie ermöglichen besonders kreative Aufnahmen.

Samsung Galaxy S10+

Obwohl die Anordnung der Frontkamera direkt im Display noch ziemlich neu ist, funktioniert die Technologie hervorragend. Das S10+ bietet wohl die derzeit beste Selfie-Kamera aller Smartphones. Sie überzeugt mit gutem Rauschverhalten, dem schnellen Autofokus und einer natürlichen Darstellung von Hauttönen. Die AR-Emojis sind mittlerweile zwar bekannt, aber...

Samsung Galaxy S10+

...dennoch immer wieder eine nette Abwechslung. Es ist schon cool, wenn man seinen persönlichen 3D-Avatar mit Freunden teilen oder in Messenger-Diensten verschicken kann.

Samsung Galaxy S10+

Ein weiteres großes Lob geht an das hervorragende Display. Der 6,4 Zoll große Touchscreen überzeugt mit hoher Auflösung (1.440 x 3.040 Pixel), extremer Helligkeit und natürlicher Farbwiedergabe.

Samsung Galaxy S10+

Beim Antrieb gibt es ebenfalls keine Kritikpunkte. Das Galaxy S10+ bietet eine atemberaubende Performance, die mit jeder Situation locker zurecht kommt. Grafisch aufwendige Spiele, Multitasking, Downloads von großen Dateien oder das Streamen von Videos sind keine wirklichen Herausforderungen.

Samsung Galaxy S10+

Samsung lässt sich die Top-Leistung aber auch gut bezahlen. Für das Galaxy S10+ werden mindestens 999 Euro fällig. Unser Testmodell in der Spezialfarbe "Ceramic Black" schlägt sogar mit 1.249 Euro zu Buche. Dafür sind hier aber auch 8 GB RAM und 512 GB Speicher mit an Bord.

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Display, Performance und Akku

Beim Display spielen die Südkoreaner seit Jahren in der absoluten Oberliga mit. Kein Wunder, dass es auch am neuesten Super AMOLED-Panel mit Wide QHD+ Auflösung (1.440 x 3.040 Pixel) nichts auszusetzen gibt. Die hohe Auflösung, der satte Kontrast und die realistische Farbwiedergabe sorgen für eine Darstellungsqualität, die derzeit wohl kein Konkurrenzmodell bietet. Fotos, Videos oder Texte werden gestochen scharf angezeigt, ohne dabei künstlich zu wirken. Zudem sorgt die weit nach oben schraubbare Helligkeit dafür, dass das S10+ selbst bei Sonneneinstrahlung sehr gut ablesbar bleibt. Beim Antrieb gibt es ebenfalls keine Kritikpunkte. Das Galaxy S10+ bietet eine atemberaubende Performance, die mit jeder Situation locker zurechtkommt. Der hauseigene Achtkernprozessor (Exynos 9820) sorgt in Kombination mit der schnellen Grafikeinheit und den 8 GB RAM für eine hervorragende Rechenleistung. Grafisch aufwendige Spiele, Multitasking, Downloads von großen Dateien oder das Streamen von Videos sind für das Samsung-Flaggschiff keine wirklichen Herausforderungen. Selbst bei intensiver Beanspruchung wird das Smartphone nicht unangenehm heiß. Das Galaxy S10+ reagiert auch ohne jegliche Verzögerung auf Befehlseingaben, was im Alltagsgebrauch ein echter Segen ist. Den internen Speicher von 512 GB unseres Testmodells kann man über microSD-Karten erweitern. Der Akku bietet eine Kapazität von 4.100 mAh. Zum Vergleich: Beim S9+ sind es „nur“ 3.500mAh. Im Test hielt das Smartphone rund eineinhalb Tage durch. Wer es nicht allzu intensiv nutzt, kann mit einer Ladung auch bis zu zwei Tage über die Runden kommen. Schaut man hingegen mehrere Stunden Videos oder nutzt das Smartphone als Navigationssystem, geht der Akku deutlich früher zur Neige. Positiv: Dank Schnellladefunktion dauert eine Vollladung nicht ganz zwei Stunden; das Schnellladen ist auch kabellos möglich. Völlig neu bei Samsung ist die umgekehrte Aufladefunktion. Die S10-Modelle können andere Smartpones, die den kabellosen Qi-Standard unterstützen, mit ihrem Akku aufladen. Bei Samsung heißt diese Technik "Powershare". Dank ihr kann man Freunden ohne weiteres Zubehör aus der Klemme helfen, wenn der Akku ihres Handys leer ist. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass man im Gegenzug eigene Laufleistung einbüßt. Die restliche Ausstattung (LTE mit bis zu 2 Gbit/s, Bluetooth 5.0, NFC, A-GPS, Glonass, etc.) lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Erwähnenswert ist noch die Unterstützung der neuesten WLAN-Generation. Wifi 6 firmiert unter der kryptischen Bezeichnung „802.11ax“ und gilt als Nachfolger von WLAN ac (802.11ac). Der neue Standard bietet gleich mehrere Vorteile. Neben schnellerem und stabilerem Internet sticht dabei vor allem die längere Akkulaufzeit hervor. Denn trotz der gesteigerten Geschwindigkeit arbeitet das WLAN der 6. Generation deutlich effizienter. Allerdings gibt es derzeit noch nicht allzu viele Router, die WiFi 6 unterstützen.

>>>Nachlesen:  Galaxy S10, S10+ und S10e in Österreich ab 0 Euro

Triple-Hauptkamera

Bei der Kameraausstattung setzt Samsung beim Galaxy S10+ auf ein neu entwickeltes Triple-Linsen-System. Die horizontal angeordnete Hauptkamera setzt sich aus einem 12 MP Teleobjektiv, einem 12 MP Weitwinkelsensor und einer 16 MP Superweitwinkel-Linse zusammen. Hinzu kommen exzellente Blendenwerte, ein extrem schneller Autofocus, eine optische Bildstabilisierung und ein besonders heller Blitz. Diese Zutaten ermöglichen hervorragende Fotos und Videos. Daran haben auch die integrierten KI-Funktionen einen großen Anteil, die viele verschiedene Motive in Echtzeit erkennen und alle Parameter vollautomatisch so einstellen, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Neben dem exzellenten Rauschverhalten ist auch die Farbwiedergabe beeindruckend. Gleiches gilt für den realistischen Bokeh-Effekt. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen überzeugt die Fotoqualität. Mit teuren Systemkameras können Smartphones hier zwar nach wie vor nicht mithalten, doch der Abstand wird von Jahr zu Jahr geringer. In der Praxis haben es uns auch das 16 MP Ultra-Weitwinkel- und das 12 MP Tele-Objektiv (2 x optisches Zoom) angetan. Sie ermöglichen besonders kreative Aufnahmen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass in manchen Situationen ganz feine Details nicht völlig fehlerfrei eingefangen werden. Um das zu erkennen, muss man die Fotos aber auf einem großen Monitor betrachten und zudem heranzoomen. Videofans kommen mit dem Galaxy S10+ ebenfalls auf ihre Kosten. Die Hauptkamera nimmt Clips in UHD-Qualität auf und unterstützt dabei sogar erstmals den HDR10+ Standard. Noch beeindruckender sind jedoch die Super-Zeitlupenvideos (960 Bildern pro Sekunde), die wirklich jedes noch so kleine Detail einfangen. Das ist vor allem dann beeindruckend, wenn man Motive filmt, die sich sehr schnell bewegen. Wie laufende Hunde, fahrende Motorräder oder Skifahrer.

Dual-Frontkamera

Beim S10+ ist das Loch im Display etwas breiter als beim normalen S10. Samsung verbaut bei der Frontkamera seines Top-Modells nämlich zwei Linsen (10 MP + 8 MP). Diese sind nicht nur eine wichtige Voraussetzung für die aufwendige Gesichtserkennung, sondern sorgen auch dafür, dass das Galaxy S10+ wohl derzeit über die beste Frontkameraausstattung aller Smartphones verfügt. Dies ist vor allem deshalb beachtlich, weil die Lösung mit dem Display-Loch noch ziemlich neu ist. Die Dual-Frontkamera überzeugt mit gutem Rauschverhalten, schnellem Autofokus und einer natürlichen Darstellung von Hauttönen. Die AR-Emojis sind mittlerweile zwar bekannt, aber dennoch immer wieder eine nette Abwechslung. Es ist schon cool, wenn man seinen persönlichen 3D-Avatar mit Freunden teilen oder in Messenger-Diensten verschicken kann. Beim S10+ funktioniert die Erstellung des virtuellen Abbilds deutlich flotter als beim Vorgänger. Das Smartphone macht binnen weniger Sekunden aus einem Selfie oder einer Videoaufnahme einen animierten 3D-Avatar. Über die individuellen Gesichtszüge werden verschiedene Stimmungsausdrücke widergespiegelt. Das virtuelle Ebenbild ahmt den Besitzer, dessen Kopfbewegungen und Mimik nicht nur nach, man kann den Avatar auch noch weiter anpassen. Das persönliche 3D-Emoji lässt sich mit zahlreichen Accessoires wie Brillen und jeder erdenklichen Kleidung konfigurieren. Auch die Haarfarbe kann man wechseln. Außerdem kann man gleich mehrere AR Emojis von sich anlegen. Dann hat man für jeden Anlass einen passenden virtuellen Doppelgänger.

Beim weltweit anerkannten Ranking von DxOMark hat das Galaxy S10+ vor wenigen Tagen das Huawei Mate 20 Pro vom Smartphone-Kamera-Thron gestoßen. Während die Gesamtpunktezahl bei der Hauptkamera mit 109 Punkten identisch ausgefallen ist, konnte sich das Samsung-Gerät aufgrund eines großen Vorsprungs bei der Frontkamera (96 zu 75 Punkten) zur neuen Nummer 1 küren.

>>>Nachlesen:  Galaxy S10+ hat beste Smartphone-Kamera

Software, Sound und Anrufe

Samsung vertraut beim Betriebssystem auf Android 9 „Pie“, erweitert dieses jedoch um einige eigene Programme. Viele gehen zwar eher als Spielerei ohne echten Zusatznutzen durch, diverse Anwendungen wie der Security Pass oder die Kamera-Funktionen sind aber durchaus praktisch. Letzteres kann man vom digitalen Assistenten Bixby nach wie vor nicht behaupten. Dieser reicht nicht an Siri, Google Assistant, Alexa oder Cortana heran. Zum Glück ist aber der Google Assistant ohnehin vorinstalliert. Dieser merzt die Bixby-Nachteile mehr als aus. Die restliche Bedienung gestaltet sich intuitiv. Wie bisher lassen sich über eine aufschiebbare Seitenleiste am abgerundeten Display-Rand praktische Schnellzugriffe einrichten. Neben den meistgenutzten Apps kann man sich hier beispielsweise auch seine wichtigsten Kontakte ablegen.

Ein besonderes Lob verdient sich Samsung für die Soundausstattung. Beim Galaxy S10+ sind Dolby-Stereo-Lautsprecher mit an Bord. Deren Klang reißt einen zwar nicht vom Hocker, für ein Smartphone kann er sich jedoch hören lassen. Zudem ermöglicht das Gerät eine sehr laute Wiedergabe, was vor allem dann ein Vorteil ist, wenn man mit Freunden beisammen sitzt und diesen ein neues Lied vorspielen will. In Sachen Sprachqualität gibt sich das S10+ keine Blöße. Das Testergebnis war voll und ganz zufriedenstellend. Egal, ob Anrufer oder Angerufener – die Sprachqualität war sehr gut. Selbst die integrierte Freisprechfunktion lieferte zumindest in ruhiger Umgebung eine ordentliche Leistung ab.

Fazit

Samsung hat mit dem Galaxy S10+ ein hervorragendes Smartphone entwickelt, das bei Design, Qualität, Performance, Kameras und Laufzeit auf ganzer Linie überzeugt. Bei der Software gibt es zwar kein Killer-Feature, echte Schwächen leistet sich das Gerät – bis auf Bixby - aber auch hier nicht. Obwohl der Schritt zum direkten Vorgänger dieses Mal deutlich größer ausfällt, fehlt es etwas an echten Innovationen. Das umgekehrte Aufladen, der im Display integrierte Fingerabdrucksensor oder das Display-Loch für die Frontkamera mögen für Samsung zwar neu sein, doch bei anderen Android-Smartphones gibt es diese Funktionen bereits. Samsung hat diese nun aber erstmals perfekt aufeinander abgestimmt und mit einer beeindruckenden Leistung kombiniert. Damit erobert das Galaxy S10+ unserer Meinung nach den Android-Thron zurück. Der Vorsprung zum Huawei Mate 20 Pro fällt jedoch äußerst knapp aus. Und am Mobile World Congress 2019 wurden auch noch weitere Thronanwärter (Sony Xperia 1, LG G8, Nokia 9 PureView, etc.) vorgestellt, die in den kommenden Wochen in den Handel kommen. An den unbestrittenen Qualitäten des Galaxy S10+ ändert das jedoch nicht.

Preise

Samsung lässt sich sein Spitzenmodell aber auch fürstlich entlohnen. Beim Galaxy S10+ können sich die Kunden für die Farben Schwarz, Weiß, Blau und Grün entscheiden. Zudem gibt es unterschiedliche Speichervarianten. Mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher beträgt der Preis 999 Euro. Für die von uns getestete „Performance“-Variante, die über ein weißes oder schwarzes Keramik-Gehäuse sowie über 8 GB RAM und 512 GB Speicher verfügt, werden 1.249 Euro fällig. Die Top-Version mit 12 GB RAM und 1 TB Speicher schlägt mit 1.599 Euro zu Buche.

Wer eines der Smartphones bis 7. März 2019 vorbestellt, bekommt die neuen Galaxy Buds (149 Euro) kostenlos dazu. Laut einer Prognose, der Vergleichsdaten der Vorgängermodelle zugrunde liegen, dürften die Preise der S10-Modelle in den nächsten Wochen deutlich sinken. Bei den Plus-Varianten fällt Wertverfall jedoch nicht so markant aus.

>>>Nachlesen:  Galaxy-S10-Modelle bald viel günstiger

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