Apple lässt sich iPhone aus Glas patentieren

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Apple lässt sich iPhone aus Glas patentieren

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Der massive Einsatz des transparenten Materials soll die Bedienung des Smartphones revolutionieren 

Kurz nachdem sich Apple eine ziemlich spektakuläre  iPhone-Funktion in Kombination mit einer smarten Brille  patentieren hat lassen, ist dem US-Konzern erneut ein Patent zugesprochen worden, das mit dem Smartphone zu tun hat. Dieses Mal geht es um das Gehäusematerial.

Gläsernes iPhone

Apple hat den Patenantrag (US11175769) bereits  2019 eingereicht , nun wurde dem Konzern das Patent zugesprochen. Konkret geht es dabei um ein gläsernes iPhone (oben ist eine Designstudie zu sehen). Dieses soll laut den Entwicklern vor allem Vorteile bei der Bedienung bringen. Denn wenn neben der Vorderseite auch der Rahmen und die Rückseite aus Glas bestünden und nicht aus Metall oder Plastik, könnten alle sechs Seiten des Smartphones für die Bedienung und/oder die Darstellung von Inhalten verwendet werden.

© Apple
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iPhone-Patent mit seitlichen Touchflächen

Revolutionäre Bedienung

Wie auf Apples offizieller Grafik zu sehen ist, könnte eine Seite des iPhones mit Touchflächen ausgestattet sein, über die man den Flugmodus oder das WLAN ohne Umweg über ein Menü aktivieren und deaktivieren kann. Statt zu scrollen könnte sich der Nutzer über virtuelle Pfeiltasten durch den Inhalt von Webseiten oder Dokumenten bewegen. So wäre auch eine einhändige Bedienung deutlich einfacher.

Rundum-Ansicht

Zudem hätte ein aus Glas gefertigtes iPhone eigentlich keine Vorder- oder Rückseite mehr. Der dargestellte Inhalt könnte rundum das gesamte Gerät reichen. Das Smartphone würde sich dann automatisch an den Nutzer anpassen und ihm so die jeweilige Hauptseite anzeigen.

Fazit

Die teuren iPhone-Modelle haben schon jetzt eine Rückseite aus Glas. Diese ist jedoch nicht als Touchscreen ausgeführt. Falls Apple das Patent tatsächlich umsetzt, müssten auch die Rahmenelemente aus Glas gefertigt werden. Die aktuellen Smartphone-Gläser sind zwar sehr stabil und bruchsicher, dennoch können sie beim Runterfallen zersplittern. Hier müsste Apple also noch ein deutlich stabileres Glas verbauen. Ansonsten klingt der Ansatz jedoch spannend. Ganz neu ist er jedoch nicht. So hat Xiaomi mit dem  Mi Max  bereits ein Smartphone, das fast komplett aus Touchflächen besteht, präsentiert. Das limitierte Modell hat stolze 2.600 Euro gekostet.
  

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