Apple verkauft so viele iPhones wie nie

Quartals-Bilanz

Apple verkauft so viele iPhones wie nie

US-Konzern hat im 4. Geschäftsquartal 33,8 Millionen Smartphones verkauft.

Apple hat im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal 33,8 Millionen iPhones verkauft und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt. Für das laufende wichtige Weihnachtsquartal rechnet das wertvollste Technologieunternehmen der Welt mit Umsätzen von 55 bis 58 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Montag mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit 55,65 Milliarden Dollar (40,37 Mrd. Euro) gerechnet. Sinkende Gewinnmargen enttäuschten jedoch die Anleger. Die Aktie des Samsung -Rivalen gab nachbörslich zunächst nach bevor sie im weiteren Verlauf dann aber leicht ins Plus drehte.

Fotos von der Präsentation der neuen iPhones

Diashow: Fotos: Apple zeigt neue iPhones & iOS 7

Apple-Chef Tim Cook hat am 10. September 2013 gleich zwei neue iPhone-Modelle und das neue mobile Betriebssystem iOS 7 vorgestellt.

Konkret zeigte der Konzern wie erwartet ein iPhone 5C mit einem Gehäuse aus Plastik in (fünf) bunten Farben. Zusammen mit einem...

...neuen Spitzen-Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5. Die Top-Version mit dem Namen iPhone 5S kann jetzt den Benutzer am Fingerabdruck erkennen.

Dafür ist ein Scanner im typischen runden Knopf (Home-Button) unter dem Bildschirm versteckt. Als zusätzliche Farbe kommt Gold zu Schwarz und Silber hinzu.

Das iPhone 5C hat denselben A6-Chip, dasselbe 4-Zoll-Retina-Display und dieselbe Kamera (8 MP) wie das Vorgängermodell iPhone 5 - es ist gewissermaßen das gleiche Telefon in einem Plastik-Gehäuse.

Es wird in den Farben Grün, Weiß, Blau, Rot und Gelb ausgeliefert. Optional gibt es praktische Silikon-Hüllen die für 29 Dollar verkauft werden.

Clou: Die Hintergrundfarbe des Displays passt sich an die Farbe des Gehäuses an.

Der Fingerabdruck-Sensor soll es Nutzern leichter machen, die keine Lust auf Passwörter haben. Der Fingerabdruck werde verschlüssselt auf dem Handy gespeichert ...

...und keinen anderen Programmen zugänglich gemacht, versicherte Apple.

In Zukunft kann man mit seinem eigenen Fingerabdruck Zahlungen in iTunes und im App Store autorisieren. Da der Sensor im 360-Grad-Winkel funktioniert,...

...müssen die User nicht darauf achten, wie sie den Finger auf dem Button legen, um das Apple-Smartphone zu entsperren.

Geringere Gewinnmarge
Die Bruttogewinnmarge lag im vierten Quartal bei 37 Prozent nach 40 Prozent im Vorjahr. Grund hierfür ist die massive Konkurrenz durch Unternehmen wie Samsung. Den Umsatz für die drei Monate bezifferte der US-Technologiekonzern auf 37,5 Milliarden Dollar. Er lag damit ebenso über den Schätzungen der Experten wie der Gewinn. Pro Anteilschein betrug dieser den Angaben zufolge 8,26 Dollar. Im Quartal setzte Apple zudem 14,1 Millionen iPads (Vorjahreszeitraum 14 Millionen) und 4,6 Millionen Mac-Computer (4,9 Millionen) ab.

Fotos von der Vorstellung der neuen iPads

Diashow: Fotos: Apple stellt neue iPads vor

Apple-Chef Tim Cook ist vom neuen iPad Air sichtlich begeistert.

Das neue iPad Air kann sich wirklich sehen lassen. Äußerlich wurde das große Modell mit schmalen Seitenrändern an das Design des kleineren iPad mini angepasst.

Das iPad Mini wurde wie erwartet mit dem Retina-Display mit höherer Auflösung aufgerüstet. Es hat jetzt genauso viele Pixel wie das große Modell.

Als Prozessor kommt bei beiden Modellen der A7-Chip mit 64bit aus dem iPhone 5S zum Einsatz.

Er soll acht Mal schneller als das erste iPad sein und doppelt so schnell wie das aktuelle iPad 4.

Darüber hinaus sind eine 5 MP iSight-Kamera (hinten) und eine Frontkamera,...

...mit der auch FullHD-Videos gemacht werden können, mit an Bord.

Mit einer Dicke von gerade einmal 7,5 Millimetern ist es um 43 Prozent dünner als das iPad 4 (9,4 mm).

Mit einem Gewicht von 454 Gramm ist iPad Air auch 28 Prozent leichter als das iPad der vierten Generation

Das neue iPad Mini mit Retina Display packt alle 3,1 Millionen Pixel (2048 x 1536 Auflösung) des iPad Air in sein 7,9-Zoll Multi-Touch Display.

Filme werden mit einer FullHD-Auflösung (1080p) wiedergegeben.

Bunte Covers wird es auch für die neuen iPads geben.

Apple ermeuerte auch die Modellpalette seiner Macbook-Pro-Notebooks. Das 13-Zoll-Modell des Probekommt Intels neuen Haswell-Prozessor. Außerdem wird es etwas leichter und dünner.

Auch das 15 Zoll MacBook Pro wird aufgefrischt. Hier soll der Akku nun 8 Stunden durchhalten. Als Antrieb kommt ein 2,0 GHz Core i7 zum Einsatz. 8 GB RAM und eine 256 GB SSD sind auch mit an Bord.

Eine weitere Neuheit ist der Super-Rechner Mac Pro. Zu dessen Highlights...

...zählen eine Rechenleistung von 7 Teraflops (!),...

..., Intel Xeon E5-Prozessoren mit 6, 8 oder 12 Kernen, bis zu 64 GB Arbeitsspeicher sowie

...AMD Fire Pro Grafik, die bis zu drei 4K-Displays unterstützt.

Die neue Version des Systems OS X mit dem Namen "Mavericks" ist für OS X Snow Leopard-, Lion- oder Mountain Lion-Nutzer kostenlos.

iPhone-Absatz am wichtigsten
Über das Wohl und Wehe des Technologiekonzerns entschied zuletzt vor allem der iPhone-Absatz. Das Smartphone ist seit der Markteinführung 2007 der Umsatzgarant für Apple. Im Blickpunkt sind dabei auch die seit rund einem Monat im Handel erhältliche Luxus-Version 5S sowie das günstigere Modell 5C. Ihr Erfolg wird darüber entscheiden, ob der US-Konzern neben Samsung auch weiterhin diesen Markt dominieren kann. Allerdings spielten die neuen iPhones für die jüngste Quartalsbilanz noch eine untergeordnete Rolle. Nur wenige Verkaufstage flossen in das Ergebnis bis Ende September ein.

Was kommt als nächstes?
Anleger und Beobachter fragen sich, mit welchem Gerät Apple nach iPhone und iPad die Branche aufmischen will. Zwar stellte der Konzern in der vergangenen Woche mehrere Produkt-Aktualisierungen vor, darunter ein schmaleres, schnelleres iPad. Trotzdem fehlt eine Zukunftsvision wie beispielsweise eine computerbasierte Armbanduhr ( iWatch ), über die seit langem spekuliert wird. Für neuen Druck sorgt auch der aggressive Finanzinvestor Carl Icahn, der seinen Anteil an Apple stetig ausbaut. Icahn will den iPhone- und iPad-Hersteller dazu bewegen, deutlich mehr Geld aus den gigantischen Barmittel-Reserven an die Aktionäre weiterzureichen.



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