HoT profitiert von Preiserhöhung der Konkurrenz

Mobilfunker mit Kundenzuwachs

HoT profitiert von Preiserhöhung der Konkurrenz

Virtueller Mobilfunkanbieter erfreut sich nach wie vor über regen Zulauf.

HoT  setzt seinen Wachstumskurs fort. Nachdem das Mobilfunkangebot von Hofer im Vorjahr erstmals die Marke von einer Million Kunden knacke, geht es in diesem Jahr ähnlich weiter. Ventocom-Chef Michael Krammer, zu dessen Firma HoT gehört, zog in dieser Woche Bilanz für 2020. Darüber hinaus gab er einige Details über die Entwicklung im Jänner und Februar 2021 preis. Demnach konnte HoT in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres rund 40.000 neue Kunden gewinnen. Hier spielte dem virtuellen Mobilfunker auch die Anfang März vollzogene Preiserhöhung der drei Branchenriesen (A1, Magenta und 3) in die Hände. Insgesamt hat HoT derzeit knapp 1,06 Millionen Kunden.

Sprachtelefonie feiert Comeback

Für das Jahr 2020 machte Krammer zwei Trends aus: Die Zahl der Mobilfunkverträge mit Vertragsbindung bei "Gratis"-Handy verliert an Bedeutung, und die Jungen plaudern wieder mehr. In den Zeiten des Corona-Lockdowns verzeichnete HoT zum Teil eine Verdopplung der Sprachminuten. Dafür konnte das Virus auch das langsame "Aussterben" der SMS nicht aufhalten.

Zahl der aktiven SIM-Karten bleibt stabil

Auffallend ist, dass ein Viertel der Privatkunden noch nie den Anbieter gewechselt hat - und der Trend zum Zweithandy für die eher privatere Nutzung, etwa für Dating-Seiten, so Krammer. Die Zahl der aktiv genutzten SIM-Karten entwickle sich stabil, das sei seit drei Jahren zu beobachten. Der Anteil an Privatpersonen, die mehr als ein Handy nutzen, liege seit 2015 unverändert bei rund 17 Prozent, daran habe auch die Prepaid-Registrierungspflicht nichts geändert.
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