Laut Bericht

US-Regierung erhält zehn Milliarden Dollar für TikTok-Deal

Vertreter der Regierung rechtfertigten die Gebühr dem WSJ-Bericht zufolge mit Trumps Rolle bei der Rettung des US-Geschäfts von TikTok und der Führung der Verhandlungen mit China.

Peking. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump soll laut einem Medienbericht für die Übernahme des US-Geschäfts von TikTok eine Gebühr von rund zehn Milliarden Dollar (8,71 Mrd. Euro) von den Investoren erhalten. Dies berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Demnach zahlten die Investoren Oracle, Silver Lake, MGX aus Abu Dhabi und weitere Geldgeber bei Abschluss des Geschäfts rund 2,5 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium. Weitere Zahlungen sollen folgen, bis die Gesamtsumme erreicht ist. Vertreter der Regierung rechtfertigten die Gebühr dem WSJ-Bericht zufolge mit Trumps Rolle bei der Rettung des US-Geschäfts von TikTok und der Führung der Verhandlungen mit China.

Der chinesische TikTok-Eigentümer ByteDance hatte im Jänner eine Vereinbarung zur Gründung eines mehrheitlich in US-Besitz befindlichen Gemeinschaftsunternehmens abgeschlossen. Damit sollte ein Verbot der bei über 200 Millionen Amerikanern beliebten Kurzvideo-App in den USA abgewendet und Sicherheitsbedenken von US-Politikern wegen des chinesischen Eigentümers ausgeräumt werden. US-Vizepräsident JD Vance hatte im September erklärt, das neue US-Unternehmen werde mit rund 14 Milliarden Dollar bewertet.

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