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Das iPad wird doch Multitasking-fähig

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Angeblich ist eine verbesserte Software an dem verspäteten iPad-Start schuld.

Wie berichtet hat Apple den Verkaufsstart für das iPad ohne Gründe zu nennen, um einige Wochen nach hinten verschoben. Zwar können US-Bürger seit heute (12.03.2008) das neue Kultgerät bestellen, die Auslieferung beginnt jedoch erst am 3. April.

Multitasking für das iPad
Nun wollen die stets hervorragend informierten Betreiber von "appleinsider.com" den wahren Grund für die Verzögerungen in Erfahrung gebracht haben. Laut ihnen soll nämlich ein zentraler Kritikpunkt am iPad noch vor dessen Auslieferung beseitigt werden. Bei der lange erwarteten iPad-Präsentation wurde bekannt, dass das Gerät mit der aktuellen iPhone-Software iPhone OS 3.2 an den Start gehen wird. Dieses Betriebssystem erlaubt dem User jedoch kein Multitasking. Von Multitasking spricht man, wenn auf einem Computer mehrere Programme gleichzeitig/nebeneinader verwendet werden können. So kann jeder PC-User beispielsweise neben einem Internet-Browser auch ein Word-Dokument und einen Mediaplayer offen haben. Diese praktische Funktion wird vom aktuellem iPhone (obwohl es das eigentlich könnte) nicht unterstützt. Apple rechtfertigte diese Beschränkung immer mit einer höheren Sicherheit und längerer Akkulaufzeit. Wenn mehrere Programme gleichzeitig geöffnet sind, wird natürlich mehr Energie verbraucht.

iPhone OS 4.0
Laut Appleinsider soll beim iPad diese "freiwillige" Zensur nun fallen, und das Gerät von Anfang an mit dem neuen Betriebssystem iPhone OS 4.0 ausgeliefert werden. Ob diese Software ohne der Multitasking-Beschränkung auch für das iPhone 3G/3GS erhältlich sein wird, bleibt abzuwarten. Spätestens bei der nächsten Generation des Smartphones (iPhone 4G) sollte sie jedoch mit an Bord sein.

Reaktion auf Konkurrenz?
Mit dieser Aktion könnte Apple auf die kommende Konkurrenz von Microsoft (Courier-Tablet) und Google (ChromeOS Tablet) reagieren, denn diese beiden Geräte werden auf alle Fälle Multitasking-fähig sein. Bei den letzten wichtigen Entscheidungen und Neuheiten von Apple, lagen die "Appleinsider" jedenfalls immer richtig. Wieso sollten sie also dieses Mal nicht Recht haben.

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Dutzende Neugierige stehen sich vor dem Event ungeduldig die Füße in den Bauch.

Steve Jobs präsentiert stolz sein neuestes Baby: der iPad

"Wir wollen 2010 beginnen, indem wir heute ein magisches und revolutionäres Produkt einführen", sagte Jobs zu Beginn seiner Rede in San Francisco

Bedient wird das iPad über eine eingeblendete Onscreen-Quertz-Tastatur im Stil des iPhones.

Laut Jobs ist die Tastatur ähnlich groß wie jene von herkömmlichen Notebooks. Sie soll eine äußerst schnelle und komfortable Bedienung garantieren.

Nun spielt der Apple-Chef einige Songs am Tablet ab. Auch die Darstellung von Fotos wirkt beeindruckend. Das iPad verfügt über einen uneingeschränkten iTunes-Zugang.

Gekonnt führt Steve Jobs durch die Präsentation

Die Display-Diagonale beträgt 9,7 Zoll, das gesamte Tablet wiegt nur rund 750 Gramm und ist knapp über einen Zentimeter dick.

Alle 130.000 iPhone-Apps können auch am iPad genutzt werden.

Das Geheimnis ist gelüftet...

Filme und Videos kann man sich unmittelbar nach dem Kauf am Tablet ansehen.

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