Megaupload-Gründer

Kim Dotcom Schmitz jetzt gegen Piraterie

Schmitz
© APA/EPA
Jetzt will er ein Saubermann werden: Sagt Piraterie den Kampf an.

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Noch sind die Gerichtsverfahren gegen Kim "Dotcom" Schmitz nicht abgehandelt, da wälzt der Multimillionär und Megaupload-Gründer bereits wieder Geschäftspläne. Mit der "Megabox" will er neu durchstarten und sogar der Musik-Piraterie den Kampf ansagen.

Sie soll "Gratis-Musik für alle" bieten, berichtet das Branchenmagazin "Torrentfreak". Einige der weltbesten Künstler hätten bereits für den Launch des Produkts zugesagt.

Schmitz wurde durch seine Online-Musikbörse "Megaupload" reich. Berühmt wurde er durch das gegen ihn laufende Gerichtsverfahren in Neuseeland. Die US-Behörden bemühen sich seit langem um eine Auslieferung des Multimillionärs.

Zuletzt konnte "Dotcom", wie sein Spitzname lautet, jedoch einen Zwischensieg erringen: Die groß angelegte Razzia auf seinem Anwesen in Neuseeland ist von einem Obersten Gericht für illegal erklärt worden. Der Durchsuchungsbeschluss gegen Kim Dotcom sei zu allgemein gehalten gewesen und damit ungültig, urteilte eine Richterin. Außerdem hätte das US-amerikanische FBI keine Kopien von Dotcoms Computerdaten außer Landes schaffen dürfen.

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Kim Dotcom rückt Passwörter nicht raus

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