Laut Facebook-Technikchef

Künstliche Intelligenz steht erst am Anfang

Werde noch lange dauern, bis es" wirklich nützlich sein wird"

Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Techbranche derzeit in aller Munde. Egal ob Google , Apple, Facebook , Amazon, Intel oder Samsung - alle Branchengrößen arbeiten derzeit mit Hochdruck an Lösungen in diesem Bereich. Nach Einschätzung des Facebook-Technikchefs Mike Schroepfer hat KI trotz Fortschritte noch einen weiten Weg vor sich. So könne die lernende Software zum Beispiel bei der Bilderkennung zwar erkennen, wenn eine Giraffe neben einem Baum steht oder einen Surfer auf einer Welle". Zugleich aber könne sie nicht die Frage beantworten, ob die Pizza auf einem Foto vegetarisch sei.

Noch nicht wirklich nützlich

"Nach menschlichen Maßstäben wird es noch lange dauern, bis künstliche Intelligenz wirklich nützlich sein wird", sagte Schroepfer am Dienstag auf der Internet-Konferenz "Web Summit" in Lissabon (Bild oben). Neben dem Ziel, im nächsten Jahrzehnt die vier Milliarden Menschen ohne Internet-Zugang online zu bringen, hob Schroepfer die Zukunftsaussichten für virtuelle Realität hervor.

Virtual Reality

Neben Anwendungen wie Computerspiele oder Kommunikation sehe Facebook auch große Möglichkeiten in der Medizin. So hätten Forscher in Brasilien eine Methode entwickelt, Patienten nach Unfällen mit Hilfe von Facebooks Oculus-Brillen wieder das Gehen beizubringen. Dabei werden auf der Brille Geh-Bewegungen simuliert, während die Menschen von Gurten gehalten werden. Facebook hatte den VR-Pionier Oculus für zwei Milliarden Dollar übernommen und das Online-Netzwerk hatte immer wieder große Pläne für die Technologie betont. Zuletzt stellte Mark Zuckerberg ein neues VR-Headset von Oculus vor.



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