Neues FritzOS 7.20 macht FritzBoxen noch besser

Update mit über 100 Neuerungen

Neues FritzOS 7.20 macht FritzBoxen noch besser

AVM rüstet seine beliebten Router mit neuem Betriebssystem ordentlich auf. 

Gute Nachrichten für alle Besitzer einer FritzBox.  AVM  hat ein neues Betriebssystem für seine beliebten Router veröffentlicht. Dieses wird wie immer kostenlos bereitgestellt und bringt eine Reihe an neuen Funktionen. Laut dem deutschen Netzwerkspezialist sorgt FritzOS 7.20 für über 100 Neuerungen und Verbesserungen. Wir haben die 20 Top-Features zusammengefasst. Eine wichtige Neuerung kommt aber gleich noch vorweg. Das neue Betriebssystem ist nun für die deutschen als auch für die österreichischen Produkte identisch. Das bedeutet, dass ab sofort alle Updates zeitgleich veröffentlicht werden und es keinen Unterschied mehr zwischen der deutschen Firmware und der österreichischen / internationalen Firmware gibt.

20 Top-Features von FritzOS 7.20

© AVM

Die 20 Top-Funktionen sollen für mehr Performance, Komfort und Sicherheit sorgen. Für einen besseren Überblick sind sie in sieben Themenbereiche unterteilt. 

WLAN und Mesh

  1. Alle FritzBox-Modelle und FritzRepeater unterstützen mit dem Update WPA3, den neuen Standard für mehr WLAN-Sicherheit.
  2. Das neue „Performance Mesh Steering“ soll die WLAN-Verbindungen von mobilen Endgeräten verbessern. Außerdem berücksichtigt die verbesserte Autokanal-Wahl der Router nun auch die WLAN-Umgebung der Mesh Repeater. So wird automatisch der beste WLAN-Kanal für das komplette WLAN Mesh gewählt.
  3. Am WLAN-Gastzugang kann nun ein öffentlicher WLAN-Hotspot eingerichtet werden, bei dem die Daten sicher verschlüsselt übertragen werden – dank „Enhanced Open/Opportunistic Wireless Encryption“ (OWE). So können Anwender beispielsweise in Cafés oder Arztpraxen sicher einen öffentlichen WLAN-Hotspot nutzen, ohne dafür Zugangsdaten zu benötigen.  
  4. Besonders leistungsfähige Router-Modelle wie z. B. die FritzBox 7590 oder die 6591 Cable nutzen nun 160 MHz breite Funkkanäle, so dass Daten im 5-GHz-Band im Zusammenspiel mit kompatiblen WLAN-Endgeräten noch schneller transportiert werden.

Internet

  1. Mit der neuen Gerätesperre kann man den Internetzugang ausgewählter Geräte im Heimnetz mit einem Klick einfach aus- und einschalten
  2. Durch die neue verschlüsselte Auflösung von Domain-Namen, die Funktion „DNS over TLS“, erhalten Anwender mehr Schutz beim Surfen im Internet.
  3. Die Router-Modelle 7590, 7530 und 6890 LTE unterstützen „VDSL Long Reach“. Auch über längere Entfernungen zwischen Verteilerkasten und der FritzBox seien so hohe Downloadraten möglich. Damit das funktioniert, muss der Netzanbieter diese neue Technik aber bereits unterstützt.
  4. Mit FritzOS 7.20 erhalten auch die 6591 Cable und 6660 Cable das Feature DVB-C-Streaming. Damit können frei empfangbare Kabel-TV-Sender zuhause per WLAN übertragen werden.

VPN

  1. Das Übertragungstempo von VPN-Verbindungen verdreifacht sich laut AVM nahezu – gut für den Datenaustausch zwischen Homeoffice und Büro sowie die VPN-Einwahl zur FritzBox (nur für 7590, 6660 Cable, 6591 Cable).
  2. Außerdem wurden einige weitere Verbesserungen vorgenommen wie beispielsweise die Beschränkung der VPN-Verbindung auf bestimmte Heimnetzgeräte oder die Möglichkeit, die Unterstützung von NetBIOS individuell für einzelne VPN-Verbindungen einzustellen.

FritzFon

  1. Ab sofort sind neun neue Klingeltöne für die Schnurlostelefone (FritzFon) verfügbar und die Geräte erhalten eine Option zur Auswahl von Klangeinstellungen fürs Hören von Medien und Telefonaten.
  2. Leichter wird die Eingabe von Telefonnummern, da das Telefonbuch des FritzFons passende Telefonbucheinträge bereits während der Nummerneingabe vorschlägt – das kennt man bereits von Smartphones.
  3. Zudem erhalten die Schnurlostelefone einen neuen Startbildschirm für die Temperaturanzeige eines Smart-Home-Geräts von AVM wie dem kommenden Taster FritzDect 440, dem Heizkörperregler (Dect 301) oder einer intelligenten Schaltsteckdose.

© AVM
Die neue Smart-Home-App von AVM.

 

Telefonie

  1. Mit dem neuen Betriebssystem wird die verschlüsselte Sprachübertragung nach den Standards TLS und SRTP beim Telefonieren unterstützt.
  2. Die FritzBox unterstützt ab FritzOS 7.20 noch mehr Online-Telefonbücher für die einheitliche Verwaltung aller Kontakte – u.a. ist nun auch Apple (iCloud) mit dabei.
  3. Außerdem bringt die neue Software Neuerungen bei Komfortfunktionen wie dem Anrufbeantworter, der Faxfunktion oder bei  Rufsperren.

Smart Home

  1. Damit sich die steigende Anzahl an Smart-Home-Geräten im Heimnetz besser steuern und verwalten lässt, wurden die Smart-Home-Seiten der FritzBox-Benutzeroberfläche runderneuert.
  2. Natürlich unterstützt FritzOS 7.20 auch die bald erhältliche LED-Lampe  FritzDect 500  und den Vierfach-Taster FritzDect 440.

© AVM
Die smarte Lampe FritzDect 500 greift Philips Hue & Co. an.

Mehrsprachigkeit und Netzwerkspeicher

  1. Dank dem neuen Betriebssystem kann über die Benutzeroberfläche eine Sprach- und Landesauswahl vorgenommen werden. Bis zu 6 Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Niederländisch, Spanisch) und über 40 Länder sind auswählbar.
  2. Anwender, die ihren AVM-Router als Netzwerkspeicher (Fritz NAS) nutzen, erhalten eine verbesserte Performance bei Nutzung der Windows-Netzlaufwerk-Funktion für den Zugriff auf die USB-Speichermedien. Denn mit FritzOS 7.20 wird nun auch das Protokoll SMBv2 und v3 unterstützt.

 

Verfügbarkeit

Zum Start ist die Verfügbarkeit noch stark eingeschränkt. FritzOS 7.20 ist ab sofort nur für die FritzBox 7590 erhältlich. In Kürze soll es auch der FritzRepeater 2400 bekommen. Weitere Geräte folgen.

Externer Link

Infos zu allen Neuerungen finden Sie unter avm.de/fritzos-720

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