Nikon greift mit einer Actioncam an

"KeyMission 360"

Nikon greift mit einer Actioncam an

Linsen auf Vorder- und Rückseite ermöglichen die Aufnahme von 360-Grad-Videos.

Anbieter von Action-Kameras wie GoPro , Sony oder TomTom bekommen einen neuen starken Konkurrenten: Der Fotospezialist Nikon steigt in ihr Geschäft ein. Der japanische Konzern stellte auf der Technikmesse CES in Las Vegas das Modell "KeyMission 360" vor, das Linsen auf Vorder- und Rückseite hat. Die Aufnahmen werden zu 360-Grad-Videos verschmolzen, mit hoher Ultra-HD-Auflösung (4K).

Hart im Nehmen
Bei der Angabe genauer technischer Daten hält sich Nikon noch zurück. Die viereckige Actioncam verfügt aber über gegenüberliegende Objektive mit je einem eigenen Bildsensor. Nutzer können auch einen elektronischen Bildstabilisator zuschalten. WLAN, Bluetooth und NFC sind ebenfalls mit an Bord. Beim Outdoor-Einsatz steht die KeyMission 360 der Konkurrenz nicht nach. Das Gerät ist ohne zusätzliches Gehäuse bis zu 30 Meter wasserdicht und auch gegen Staub, Stöße sowie Frost geschützt. Laut Nikon soll der Newcomer bereits im Frühjahr 2016 in den Handel kommen. Der Preis ist aktuell nicht bekannt.

Auswirkungen
Eine spannende Frage ist, welche Auswirkungen der Vorstoß von Nikon auf die Aktien des Pioniers GoPro haben werden, der bereits seit einigen Monaten unter Druck ist, weil sich Investoren Sorgen über einen wachsenden Wettbewerb machten. Action-Kameras, die man überall befestigen kann, sind zum Beispiel bei Extremsportlern, Surfern oder Radfahrern beliebt.

>>>Nachlesen: Sony greift mit neuer Actioncam an

Diashow: Die Highlights der CES 2016

Dieser Wecker weckt nicht mit Tönen, sondern mit Düften. Von Kaffee bis Eier mit Speck sind alle Geschmacksrichtungen mit dabei.

Ein weiterer schlauer Wecker überwacht ständig die Verkehrsmeldungen. Gibt es einen Stau, klingelt er früher.

3D-Drucker kommen tatsächlich im Privatmarkt an. Dieses Modell kostet nur rund 250 Euro.

Mit diesem Stift kann man dreidimensionale "Bilder" zeichnen.

Hinter diesem Headset verbirgt sich ein Heimkinosystem inklusive Surround-Sound.

Wie bei der "Moser-Methode": Dieser Laserbügel verspricht, dass auf Glatzen wieder Haare wachsen.

Virtual-Reality-Brillen stehen auf der CES hoch im Kurs. Hier ist Sonys PlayStation VR zu sehen.

Dieses Gerät zeigt in Kombination mit einer App die Luftqualtität in Echtzeit an.

Mit diesen smarten Leuchten soll die Beleuchtung stets an die Gemütslage des Besitzers angepasst werden.

Praktisch: Mit diesem kompakten GPS-Tracker gehören verlegte Schlüssel und Co. der Vergangenheit an.

Actioncams gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch diese nimmt sogar 360-Grad-Videos auf.

Hier ist eine der ersten Outdoor-Smartwatches der Welt zu sehen. Wir finden, dass das Design durchaus gelungen ist.

Run Rockets (oben) und digitale Ski-Sensoren können an den Schuhen oder dem Ski befestigt werden, und helfen dem Skifahrer seine Technik zu verbessern.

Oakey bringt mit der Radar Pace eine smarte Brille für Sportler in den Handel. Sie zeigt dem Träger Infos wie Distanz, Kalorien oder Streckenführung an.

Dieser wasserfeste Bluetooth-Lautsprecher kann sogar unter Wasser eingesetzt werden.

Smarte Schuhe hat man bisher auch noch nicht so oft gesehen. Diese verfügen u.a. über einen Schrittzähler und einem Akku und schicken die Daten per App aufs Smartphone.

Panasonic stellt ein Outdoor-Notebook mit Windows 10 vor.

Dieser Roboter-Hund erkennt nicht nur sein Herrchen, sondern geht auch automatisch in seine Ladestation zurück, wenn sich der Akku dem Ende zuneigt.

Star Wars lässt grüßen. Dieser BB-8 Prototyp von Sphero kann über ein Smartband gesteuert werden.

Humanoide Roboter werden ebenfalls immer menschlicher. Dieses Modell kann sogar sprechen.

Zählt der Segway bald zum Auslaufmodell? Dieser Konkurrent fährt seinen Passagier automatisch an den gewünschten Zielort.

Drohnen sind ebenfalls en masse vertreten. Mittlerweile gibt es die beliebten Flugobjekte in allen Größen, Formen und Farben.

Mit seinem "SmartThings"-Stick will Samsung künftig so gut wie alle Geräte Internet-fähig machen.

Dieser nützliche Stick soll Online-Shopping sicher machen. Auf dem Gerät sind alle persönlichen Daten des Nutzers gespeichert und umfangreich verschlüsselt. Nach dem Einkauf kann man den Stick einfach wieder vom Rechner entfernen.

Auch die Kühlschränke sind mittlerweile smart. Sie informieren den Besitzer per App über den Inhalt und verfügen wie dieses Modell über große Displays, die zahlreiche Infos liefern.

Hier sind eine smarte Waschmaschine und ein Luftreiniger zu sehen. Auch diese Geräte sind vernetzt und aus der Ferne steuerbar.

Fernseher werden nicht nur größer und schärfer, sondern dienen künftig auch als Steuerzentrale für das vernetzte Eigenheim.

Kompakte Camcorder, die ultrascharfe 4K-Videos aufnehmen, werden noch in diesem Jahr erschwinglich.

Bei Smartwatches geht der Trend in Richtung klassisches Design und Luxus. Samsung zeigt etwa eine Version seiner Gear S2 classic in 18-karätigem Gold.

Apple hat es mit dem iPad Pro vorgemacht, nun ziehen weitere Hersteller bei den sogenannten Profi-Tablets mit großen Displays nach. Dieses Modell läuft mit Windows 10.



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