PlayStation-Chef schockt alle PS5-Käufer

Hiobsbotschaft für Sony-Fans

PlayStation-Chef schockt alle PS5-Käufer

Für Interessenten der PlayStation 5 gibt es eine Hiobsbotschaft.

Bei der PlayStation 5 gibt es seit der Markteinführung im November 2020 extreme Lieferschwierigkeiten. Wer nun denkt, dass sich das demnächst ändert, liegt leider falsch. Für die vielen Interessenten, die nach wie vor keine PS5 ergattert haben, gibt es nämlich eine echte Hiobsbotschaft. Sonys neue Spielekonsole könnte angesichts  der Halbleiter-Knappheit , die auch die  Autobauer hart trifft , noch monatelang schwer zu bekommen sein. Der japanische Konzern rechne damit, dass sich die Liefersituation schrittweise im Laufe des Jahres verbessern werde, sagte Spartenchef Jim Ryan der "Financial Times" (FT).

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Auch zu Weihnachten noch knapp?

Er gab aber keine Garantie, dass es zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft genug Geräte für alle Interessenten geben werde. Man wolle nun vor allem die europäischen Märkte mit mehr Konsolen versorgen, sagte Ryan der "Welt".

Sony verkaufte im November und Dezember  4,5 Millionen Geräte der Playstation 5  - das Interesse war aber viel größer gewesen. Für den Konzern waren die Lieferengpässe besonders schmerzhaft, da in der Corona-Pandemie Videospiele einen Boom erleben und vor allem der Konkurrent Nintendo auf dem Markt mit seiner Konsole Switch im Weihnachtsgeschäft abräumte.

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Neues Virual-Reality-Headset

Ryan kündigte zudem eine neue VR-Brille für die Playstation an. Sony lässt zunächst offen, wann genau sie auf den Markt kommen wird. Man habe aus der Entwicklung des Vorgänger-Headsets gelernt – "sei es, dass wir zu einer viel einfacheren Anbindung mit nur einem Kabel übergehen oder dass wir die Anforderungen an Spieleentwickler weiter absenken", sagte Ryan der "Welt". Der Konzern sehe in der virtuellen Realität ein strategisch wichtiges Wachstumsfeld, versicherte er.

Bei virtueller Realität tauchen Nutzer mit Spezialbrillen in digitale Welten ein. Vor allem Facebook treibt die Entwicklung im Verbrauchermarkt mit seiner Tochterfirma Oculus voran. Trotz großer Erwartungen und Investitionen blieb VR bisher aber ein Nischengeschäft. Sony glaube an die Zukunft von VR und dass die Technologie ein wichtiger Teil interaktiver Unterhaltung sein werde, betonte er zwar in der "Washington Post". Zugleich sei man davon aber noch einige Zeit entfernt: "Wird es dieses Jahr sein? Nein. Wird es kommendes Jahr sein? Nein. Aber wird es an einem gewissen Punkt eintreten? Davon sind wir überzeugt."

Video zum Thema: PS5: Test der Next-Gen Konsole
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