Top-Modell der TomTom Spark im Test

Fitness-Wearable

Top-Modell der TomTom Spark im Test

Version „Cardio + Music“ zeigt, dass Sport auch ohne Smartphone geht.

Auch wenn Fitness-Apps derzeit voll im Trend liegen und tagtäglich millionenfach in Verwendung sind, gibt es nach wie vor Hobby- und Profi-Sportler, die ihr Smartphone beim Training lieber zuhause lassen. Und da moderne Handys über immer größere Displays verfügen und auch nicht gerade leicht sind, können sie auch wirklich stören. Doch für jene Menschen, die das Smartphone beim Sport verweigern, gibt es glücklicherweise Alternativen. Eine davon stellt die Fitness-Uhr TomTom Spark dar. Wir konnten diese nun in der Top-Version „Cardio + Music“ testen. Wie sie sich dabei  geschlagen hat, lesen Sie im folgenden Testbericht.

Diashow: Fitness-Uhr TomTom Spark im Test

Fitness-Uhr TomTom Spark im Test

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    Tragekomfort, Bedienung &  Co.
    Mit der neuen Spark Cardio + Music will TomTom eine Uhr entwickelt haben, die  alle Ansprüche erfüllt, die Sportler an ein solches Gerät stellen. Trotz der umfangreichen Ausstattung wirkt sie nicht zu klobig. Sie ist angenehm zu tragen und passt dank dem raffinierten Schließmechanismus wirklich an jedes Handgelenk. Ob man sie aber dennoch immer und zu jeden Anlass trägt, wie TomTom das gerne möchte, ist eher fraglich. Denn zu Anzug oder Abendkleid will sie dann doch nicht so richtig passen. Im Alltagsgebrauch macht man mit der Spark aber doch eine gute Figur. Zudem wirkt der Uhrkörper hochwertig verarbeitet und das Armband kann im Handumdrehen gewechselt werden. Das Display ist auf einfache Darstellung und Effizienz ausgelegt. Deshalb ist es nicht farbig, bleibt dafür aber auch bei Sonneneinstrahlung einwandfrei ablesbar. Bedient wird die  Uhr über einen Vier-Wege-Cursor unterhalb des Displays. Nach kurzer Eingewöhnungsphase findet man sich in den Menüs schnell zurecht. Dann kann man die verschiedenen Trainings wie Laufen, Rad fahren, Schwimmen (40 Meter wasserdicht) oder Fitnessstudio – jeweils In- oder Outdoor – in kürzester Zeit starten.

    In der Praxis
    Sportler kommen mit der TomTom-Uhr voll und ganz auf ihre Kosten. Das Top-Modell der Spark zeichnet per GPS und Pulsmessgerät alle wichtigen Trainingsdaten auf und ist darüber hinaus ein Fitnesstracker, der tagsüber Schritte zählt und in der Nacht den Schlaf analysiert. Wird die Uhr per Bluetooth ans Smartphone gekoppelt, können die gesammelten Daten ohne Umweg auf das Handy übertragen werden. Mit der kostenlosen „MySports“-App lässt sich das gesamte Datenmaterial übersichtlich darstellen und auch auswerten. Da die Aktivitäten auch auf die TomTom-Server hochgeladen werden, sind sie auch über den Browser abrufbar. Dann kann man sich seine Erfolge auch am Rechner ansehen. Alternativ erfolgt die Übertragung auch per mitgelieferten USB-Kabel. Letzteres dient auch zum Aufladen des Akkus, für das die Uhr in eine spezielle Vorrichtung gesteckt werden muss. Nach ein wenig Übung funktioniert das zwar auch dann ganz gut, wenn das Armband nicht abgenommen wird, leichter klappt es jedoch mit dem „nackten“ Uhrkörper. Die Laufzeit hängt stark vom Trainingsumfang ab. Wer die Spark vorwiegend als Fitnesstracker oder im Fitnessstudio nutzt, kommt mit einer Vollladung locker eine gute Woche aus. Geht man hingegen häufig laufen oder Rad fahren, ist der Akku deutlich schneller leer. Kein Wunder, schließlich sind hier GPS- und Pulsmessung ständig aktiv. Praktisch: Die beiden Sensoren, schalten sich nur dann ein, wenn sie für die gewählte Sportart von Nutzen sind. Das spart automatisch Energie und steigert die Laufzeit ohne Zutun des Trägers.

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    Musik auch ohne Smartphone
    Ein weiteres Highlight der Spark Cardio + Music versteckt sich bereits im Namen. TomTom stattet das Top-Modell nämlich  mit einem internen Speicher von 3 GB aus. Über das Programm TomTom MySports Connect lassen sich so über 500 MP3-Songs bzw. ACC-Dateien vom PC auf die Uhr kopieren. Von dieser werden sie dann per Bluetooth – also völlig kabellos – an ein kompatibles Headset übertragen. So kann man auch dann auf das Smartphone verzichten, wenn man beim Sport musikalische Unterstützung einfach braucht. Bluetooth-Kopfhörer sind im Lieferumfang aber nicht enthalten. Diese muss man sich extra kaufen. Dafür klappt die Kopplung problemlos: Der Nutzer muss nur auf der eckigen 4-Wege-Taste nach oben drücken und das eigene Bluetooth-Headset in der Liste auswählen. Und schon steht dem Musikgenuss nichts mehr im Weg.

    Fazit
    Nach dem Test der TomTom Spark Cardio + Music ist uns förmlich ein Licht aufgegangen. Es hat sich gezeigt, wie angenehm es ist, das Smartphone beim Training zuhause lassen zu können. Denn trotz fehlender Internetverbindung trackt die Uhr alle Aktivitäten äußerst zuverlässig und bringt sie im Anschluss daran umstandslos auf Smartphone und Rechner. Zudem kann sie auch beim Schwimmen verwendet werden, was mit Smartphones nicht wirklich klappt. Da beim Top-Modell auch noch eine Musikfunktion mit an Bord ist, wurden alle Trainingsansprüche anstandslos erfüllt. Wenn man seine Lieblingssongs als MP3-Files besitzt, stört es auch nicht, dass man auf Streaming-Dienste wie Spotify mit der Spark nicht zugreifen kann. Schließlich kann man sich passende Trainings-Playlists auch selbst zusammenstellen.

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    Kostenfrage
    Lediglich beim Preis macht die Uhr gegen eine Smartphone-App keinen Stich. Da mittlerweile ohnehin fast jeder ein Smartphone besitzt, können Sportler hier auf günstige bzw. kostenlose Apps zugreifen. Die getestete TomTom Spark Cardio + Music kostet 249 Euro (UVP). Im Test zeigte sich, dass sich diese Investition aufgrund des Komfortgewinns aber durchaus auszahlen kann. Neben dem Top-Modell gibt es die Spark wahlweise auch nur mit Pulsmesser oder nur mit Musikfunktion für 199 Euro oder komplett ohne die Zusatzfunktionen als reine GPS-Fitness-Uhr für 149 Euro. Im Internet ist aber mittlerweile auch schon das Top-Modell für unter 200 Euro erhältlich.

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