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Google goes Afrika

SMS-Dienst für den schwarzen Kontinent

In Afrika gibt es viel mehr Handys als Internetanschlüsse - Google reagiert darauf!

Der Internetgigant Google setzt in Afrika auf SMS anstelle des Internet. Das Unternehmen kündigte am Montagabend an, einen Kurznachrichtendienst für den Kontinent starten zu wollen.

Start in Uganda
Zunächst will Google in Uganda auf diese Weise SMS mit Nachrichten, Sport und Wetterberichten sowie Tipps zu Themen wie Gesundheit und Landwirtschaft an Anwender senden. "Es ist wichtig, die Nutzer in den Gegenden mit der größten Informationsarmut zu erreichen - wo immer sie auch sind, mit den Informationen, die sie benötigen", erklärte Google.

Handys in Afrika weit verbreitet
Google wies darauf hin, dass in Afrika sechsmal so viele Menschen ein Mobiltelefon haben wie einen Internetanschluss. In den meisten Ländern des Kontinents sind die Telefon-Festnetze nur sehr schlecht ausgebildet, es mangelt an modernen Glasfaserkabeln für schnelle Internetanschlüsse. In den vergangenen Jahren ist der Mobilfunk hingegen rasant gewachsen. Anstelle von Onlinebanking nutzen viele Menschen etwa Bankdienste per Handy. Google kündigte nun an, auch einen SMS-Dienst starten zu wollen, der nach dem Vorbild einer Suchmaschine Fragen beantwortet. Ein weiteres SMS-System soll künftig genauso Käufer und Verkäufer von Waren zusammenbringen wie Unternehmer und Arbeitssuchende.

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