Snapchat schlittert in nächste Krise

Erneuter Rückschlag

Snapchat schlittert in nächste Krise

Facebook-Gegner bekommt Rechnung für zweiten Finanzchef-Rücktritt präsentiert.

Der  zweite Rücktritt eines Finanzchefs bei Snap  binnen eines Jahres stößt Anlegern sauer auf. Die Aktien des  Snapchat -Betreibers fielen am Mittwoch im vorbörslichen US-Handel um elf Prozent auf 5,83 Dollar (5,1 Euro), nach Handelsbeginn betrug das Minus 11,7 Prozent.

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Düstere Prognose

Einige Analysten bezeichneten den Weggang von Tim Stone, der seit Mai die Finanzen des Konzerns verantwortete, als "deutlich negativ". Der Verlust eines so hochrangigen Managers mache es für den Facebook-Rivalen noch schwerer, gute Führungskräfte zu finden und im Wettbewerb zu bestehen, sagte Analyst Jonathan Kees vom Handelshaus Summit Insights.

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Manager-Exodus und Nutzerschwund

Im vergangen Jahr waren dem Unternehmen  zahlreiche Manager abhanden bekommen , auch weil es Snap immer schwerer fällt, gegen die zunehmende Konkurrenz von dem zu Facebook gehörenden Social-Media-Unternehmen Instagram zu bestehen. Auch die  Nutzerzahlen gingen erstmals zurück .

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65 Prozent an Wert eingebüßt

Snap hat seit dem Börsengang in New York vor rund zwei Jahren rund 65 Prozent an Marktkapitalisierung eingebüßt. Nur drei Analysten empfehlen das Papier derzeit zum Kauf, zehn Experten raten ihren Kunden zum Verkauf. Die Analysten von Summit Insights senkten ihr Kursziel von 17 auf 5 Dollar.

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