So genial wird iOS 8 für iPhone und iPad

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So genial wird iOS 8 für iPhone und iPad

Apple rüstet sein mobiles Betriebssystem ordentlich auf.

Am 2. Juni 2014 wird Apple im Rahmen der Eröffnungskeynote zu seiner jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC (bis 6. Juni) die neue Version seines mobilen Betriebssystems vorstellen . Wie berichtet, sind bereits im März erste Infos und Fotos von iOS 8 aufgetaucht . Und nun gibt es weitere, noch detailliertere Informationen. Da iOS 7 beim Design eine echte Revolution war, werden sich die optischen Neuerungen zwar in engen Grenzen halten, ansonsten rüstet Apple sein mobiles Betriebssystem aber ordentlich auf. Auf welche Neuheiten sich iPhone- und iPad-Besitzer freuen dürfen, lesen Sie in den folgenden Absätzen.

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Auf diesem Screenshot von BGR sind die neuen Apps bereits zu sehen.

Karten-App und Musik-Streaming
Die aktuellen Informationen stammen von den beiden Techblogs 9to5Mac und BoyGeniusReport. Deren Quellen erwiesen sich bereits in der Vergangenheit als sehr zuverlässig, weshalb die neuen Spekulationen durchwegs als glaubhaft eingestuft werden. Bei iOS 8 legt Apple ein besonderes Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der Karten-App und seines Musik-Streaming-Dienstes iTunes Radio. Bei der Einführung im Jahr 2012 legte Apple Maps einen klassischen Bauchfleck hin. Die Software wurde aufgrund von zahlreichen Fehlern und fehlerhaften Funktionen (zu recht) stark kritisiert. Seither wurde die App zwar deutlich verbessert, kann mit Google Maps aber noch immer nicht mithalten. Das soll sich nun ändern. Neben einer nochmals verbesserten Grafik sollen die User endlich auch direkt über die Anwendung Informationen über Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erhalten und so ihre Routen deutlich besser planen können.

iTunes Radio soll in iOS 8 laut 9to5mac eine eigene App inklusive neuem Icon auf dem Startbildschirm bekommen. Dadurch will Apple gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen sollen so mehr Nutzer auf den Musik-Streaming-Dienst aufmerksam gemacht werden, zum anderen soll sich so für bestehende User die Nutzung vereinfachen und verbessern.

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Healthbook zeigt Informationen über das körperliche Befinden

Gesundheit und Fitness
Von der völlig neuen „Healthbook“-App könnten nicht nur Smartphone- und Tablet-Nutzer profitieren, sondern auch jene Apple-Nutzer, die nach wie vor auf die kolportierte iWatch warten. Die Apple-Smartwach soll ja auch noch in diesem Jahr starten. Laut den neuesten Informationen soll Healthbook ganz tief in iOS 8 verwurzelt sein. Über die Anwendungen werden wohl alle möglichen Daten aus den Bereichen Gesundheit und Fitness an einem Ort zusammengeführt. Darüber hinaus sollen diese Informationen über das körperliche Befinden des iOS-Nutzers zum schnellen Ablesen übersichtlich aufbereitet sein. Neben dem Blutdruck oder der Herzfrequenz sollen noch einige weitere nützliche Daten enthalten sein.

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Optisch halten sich die Änderungen in Grenzen.

Auch die „Wolke“ wird wichtiger
Als weitere wichtige iOS 8-Neuerung wird die erweiterte iCloud-Integration genannt. Diese soll dafür sorgen, dass in Zukunft noch mehr Daten (Fotos, Videos, Dokumente, etc.) auf die riesigen Server-Farmen des US-Konzerns gespeichert werden. Datenschützer dürften darüber nicht allzu sehr erfreut sein. Doch für die Nutzer soll die Handhabung mit ihren Apple-Geräten dadurch noch bequemer werden. Alle in der Cloud abgelegten Daten sind Geräte- und Plattform-übergreifend immer und überall verfügbar. Darüber hinaus soll die (automatische) Synchronisation in iOS 8 noch einfacher und schneller funktionieren.

Verfügbarkeit
Bis zum Start von iOS 8 wird es aber noch etwas länger dauern. Wie in den Vorjahren dürfte die finale Version erst im September – gemeinsam mit der neuen iPhone-Generation ( iPhone 6 ) – vorgestellt und einige Tage später veröffentlicht werden.

>>>Nachlesen: iOS 7.1-Tipps - So verlängern Sie Ihre iPhone-Laufzeit
 

Durchklicken: iOS 7.1-Energiespar-Tipps 1/9
Tipp 1
Ortungsdienst in der App deaktivieren: Das eingangs erwähnte Problem kann man zwar auf einfache Weise lösen, muss dann aber auch mit Einschränkungen leben. In den Einstellungen (Datenschutz  > Ortungsdienste) können die Ortungsdienste nämlich komplett deaktiviert werden. Dann funktioniert aber u.a. auch das Tracking nicht mehr, mit dem man sein Smartphone aus der Ferne aufspüren kann. Die bessere Lösung ist es also, die Ortungsdienste nur für die einzelnen Apps zu deaktivieren (in den App-Einstellungen). Das ist zwar etwas mühsamer, bringt aber auch Vorteile. Ob eine App den Ortungsdienst nutzt, sieht man anhand einer Kompassnadel, die in der Statusleiste eingeblendet wird. Am schlimmsten sind dabei jene Apps mit einer durchsichtigen Nadel, denn diese rufen den Standort permanent ab.


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