WhatsApp verbietet Massen-Nachrichten

Usern droht Sperre & Klage

WhatsApp verbietet Massen-Nachrichten

WhatsApp setzt im Kampf gegen die massive Verbreitung von Falschnachrichten, Spam und Kettenbriefen einen radikalen Schritt. Offenbar scheint die Beschränkung von Weiterleitungen auf maximal fünf Kontakte nicht wie gewünscht zu wirken. Außerdem lässt sich dieses Limit mit der Broadcast-Funktion ganz leicht austricksen. Deshalb werden die "Daumenschrauben" nun massiv angezogen.

>>>Nachlesen:  So kann jeder Ihre WhatsApp-Nachrichten mitlesen

Keine Massen-Nachrichten mehr

Wie es in den neuen, verschärften Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von WhatsApp heißt, dürfen ab 7. Dezember 2019 keine Massen-Nachrichten mehr über den Messenger-Dienst versendet werden. Wer sich ab dem Zeitpunkt nicht an diese Vorgabe hält, wird nicht nur gesperrt, sondern muss auch mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Soll heißen: WhatsApp reicht Klage ein. Diese juristischen Schritte würden nicht nur gegen Nutzer eingereicht, die gegen die neuen Vorgaben verstoßen, sondern auch gegen solche, die dabei unterstützend tätig seien.

whatsapp sperre 7 dez.jpg © WhatsApp

Trifft auch „Falsche“

Von diesen Einschnitt sind aber nicht nur Versender von Spam, Kettenbriefen und massenhaften Fake-Nachrichten betroffen. Die neuen Regeln gelten auch für Unternehmen, die WhatsApp derzeit dazu nutzen, um Newsletter oder Push-Nachrichten zu versenden.

>>>Nachlesen:  WhatsApp-Beschränkung mit Broadcast umgehen

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