Microsoft zeigt, wie man sich fühlt

Unheimliches Tool

Microsoft zeigt, wie man sich fühlt

Aufwendige Software analysiert hochgeladene Fotos.

Vor einigen Monaten sorgte Microsoft mit einer Webseite zur Altersbestimmung per Gesichtserkennung (how-old.net) für Schlagzeilen und rief damit auch Datenschützer auf den Plan. Und nun startet der Software-Riese ein weiteres Projekt dieser Art. So soll eine neue Webseite (Emotion Detection) erkennen, wie man sich fühlt. Nutzer müssen dafür lediglich ein Foto von sich hochladen. Danach gleicht eine Software das eigene Gesicht mit einer Datenbank, auf der unzählige Fotos mit eindeutig definierbaren Emotionen gespeichert sind, ab.

>>>Nachlesen: Warnung vor Microsofts Alterserkennung

Umfangreiche Gefühlspalette
Kurze Zeit später erfährt man dann das Ergebnis. Dabei sieht man, welche der in der Datenbank vorhandenen Funktionen überwiegen. Die Palette umfasst dabei Gefühle wie Freude, Ekel, Trauer, Angst und Verachtung. Laut Microsoft kann das Programm auch Gruppenfotos analysieren. Hochgeladene Fotos sollten nicht größer als 4 MB sein und eine Auflösung von 36 x 36 Pixel haben.

>>>Nachlesen: Microsoft schützt heimische User-Daten

Was passiert mit den Fotorechten?
Bei der Alterserkennung wurden die Rechte von den hochgeladenen Fotos automatisch an Microsoft übertragen, was zu großer Kritik führte. Ob das bei dem neuen Tool ebenfalls der Fall ist, ist noch nicht klar. Interessierte sollten diese Möglichkeit vor dem Hochladen jedoch berücksichtigen.

>>>Nachlesen: Microsoft schraubt OneDrive zurück

Externer Link
Hier geht es direkt zu der Webseite "Emotion Detection"
 



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