Samsung macht seine Smartwatches besser

Google Wear OS statt Tizen

Samsung macht seine Smartwatches besser

IT-Riese pfeift bei neuer Galaxy Watch auf eigenes Betriebssystem und vertraut auf Google Wear. 

Wie berichtet , setzt Samsung bei seinen neuen Smartwatches nicht mehr auf das eigene Betriebssystem Tizen, sondern greift auf das weitverbreitete Wear OS von Google zurück. Eigentlich werden die beiden Betriebssysteme miteinander kombiniert, doch die Hauptplattform steuert Google bei. Nun hat Samsung erstmals einen offiziellen Ausblick auf seine neue Smartwatch-Benutzeroberfläche One UI Watch gegeben. Dabei zeigt sich, dass die Nutzer von dem Umstieg auf Wear OS profitieren.

© Samsung
Samsung macht seine Smartwatches besser
× Samsung macht seine Smartwatches besser

 

Design und Integration

Da die Galaxy-Smartphones mit Android laufen und Wear OS perfekt auf das Google-Betriebssystem abgestimmt ist, gibt es künftig eine bessere Integration zwischen Samsung-Smartwatches und -Smartphones. Die eigene Nutzeroberfläche unterscheidet sich stark von anderen Wear OS-Geräten. Dafür erinnert One UI Watch stark an andere Galaxy-Geräte, was für ein breit angelegtes Ökosystem natürlich ideal ist. Praktisch: Dank der vereinheitlichten Plattform werden Watch-kompatible Apps, die auf dem Smartphone installiert sind, automatisch auf die Smartwatch heruntergeladen. Wenn die Nutzer zum Beispiel ihre Uhr-App auf dem Smartphone so angepasst haben, dass sie die Zeit in verschiedenen Städten rund um den Globus anzeigt, wird dies auch auf der Galaxy Watch wiedergegeben. Und wenn Anrufe und Nachrichten auf der Uhr blockiert werden, werden sie künftig auch auf dem Smartphone blockiert.


 

Drittanbieter-Apps und Watchfaces

Darüber hinaus bietet das neue Betriebssystem laut Samsung neue Funktionen und Integrationsmöglichkeiten mit Drittanbieter-Apps. Zu Letzteren zählen u.a. Adidas Running, Golfbuddy, Calm, Sleep Cycle, Spotify, YouTube Music oder Google Maps. Sie laufen künftig nahtlos auf der Galaxy Watch. Weiters dürfen sich Nutzer wohl auf eine große Auswahl an Zifferblättern freuen. Samsung hat nämlich ein verbessertes Tool zum Entwerfen von Watchfaces angekündigt. Designern sollen dabei kaum Grenzen gesetzt sein. Dadurch werden neue Galaxy Watches von ihren Trägern noch besser an die eigene Persönlichkeit angepasst werden können.

 
 

Verfügbarkeit

Samsung hat während der Präsentation angekündigt, dass die kommende Galaxy Watch die erste sein wird, die die neue vereinheitlichte Plattform und die One UI Watch integriert. Die neue Smartwatch wird noch in diesem Sommer ihre Premiere auf einem Unpacked-Event feiern. Aufgrund der  Fitbit-Übernahme  konkurriert diese dann auch direkt mit Google-Geräten. Der Hauptkonkurrent ist und bleibt jedoch die Apple Watch, die den weltweiten  Smartwatch-Markt nach wie vor dominiert .
 



OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten