US-Militär hatte 15.600 Megaupload-Konten

Kim Dotcom teilt aus

US-Militär hatte 15.600 Megaupload-Konten

Die stillgelegte Filehoster-Plattform kam auch in den USA gut an.

Megaupload-Gründer Kim "Dotcom" Schmitz wurde in der Vorwoche stolzer Vater von Zwillingen . Vor einigen Wochen verriet er, dass zahlreiche hohe US-Regierungsmitglieder und Mitarbeiter des US-Justizministeriums Konten bei seiner Plattform hatten . Wie berichtet, drehte das FBI den Filehosting-Dienst wegen Verstößen gegen das Urheberrecht ab. Und nun legte der schrullige Internet-Millionär weiter nach.

Über 10.000 Premium-Accounts
Über Torrentfreak teilte er jetzt mit, dass über 15.600 Megaupload-Nutzer aus dem US-Militär stammten. Laut seinen Angaben waren darunter über 10.000 sogenannte Premium-Accounts, für die die Nutzer eine Extragebühr bezahlen mussten. Über diese Konten seien auch fast 100.000 GB (!) an Daten hochgeladen worden.

Konten mit Militär-E-Mail-Adressen angelegt
Kim Dotcom kann diese Informationen auch beweisen. Denn die Konten wurden alle mit Internetadressen mit den Endungen af.mil, army.mil, centcom.mil, navy.mil und osd.mil angelegt. "Mil." steht als Abkürzung für Military und dürfen nur von Angehörigen des US-Militärs verwendet werden.

Diashow: Fotos von den Luxusautos von Kim Schmitz

Dieses Rolls Royce Phantom Drophead Coupé kostet fast eine halbe Million Euro.

Eine lange AMG-Version der Mercedes G-Klasse ist auch nicht unter 150.000 Euro zu haben.

Noch teurer ist dieser limitierte CLK AMG DTM, von dem nur wenige Stück gebaut wurden.

Hier hängt ein AMG-Modell der aktuellen E-Klasse am Haken. Das Auo leistet fast 550 PS.

Für diesen rosaroten Cadillac aus dem Jahre 1959 dürften Liebhaber ebenfalls einen hohen Preis zahlen.

Hier rollen eine S-Klasse AMG, ein neuer GL und eine G-Klasse vom Hof.

Oben: zwei AMG-Modelle des CL (Stückpreis über 200.000 Euro); unten: ein ML 63 AMG und ein Mini Clubman.

Hier das Ganze noch einmal von hinten.

Schmitz hatte auch ein Faible für auffällige Wunschkennzeichen. "Mafia" war wohl ziemlich passend, wie sich nun herausstellte.

"Wanted" steht für gesucht und sollte nun gegen "gefunden" ausgetauscht werden.

Der Internet-Millionär litt offenbar etwas an Größenwahn, denn ein "Gott" war er gewiss nicht.



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