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Wegen China-Spionage

USA prüfen ein Verbot von TikTok

Spionageverdacht gegen chinesische Videoapp scheint sich zu erhärten.

TikTok kommt derzeit nicht zur Ruhe. Nachdem die beliebte Videoapp in Indien in der Vorwoche verboten wurde und zahlreiche Experten sowie Anonymous davor warnten, dass  TikTok ein Spionage-Tool der chinesischen Regierung  sei, gibt es nun den nächsten Paukenschlag.
 

USA prüfen TokTok-Verbot

Die USA prüfen Außenminister Mike Pompeo zufolge ein Verbot von Social-Media-Apps aus China wie TikTok. "Es ist etwas, das wir uns anschauen", sagte Pompeo am späten Montagabend dem Sender Fox News. Die vom chinesischen Unternehmen ByteDance vertriebene Video-App ist in der Volksrepublik selbst nicht auf dem Markt.
 
 

Videoapp wehrt sich

US-Abgeordnete haben sich besorgt gezeigt über TikToks Umgang mit Nutzerdaten und befürchten eine Zusammenarbeit mit Chinas Geheimdiensten. Indien hatte TikTok und 58 weitere Apps aus China jüngst verboten. TikTok hat erklärt, man werde Zensurgesuche oder Bitten um Nutzer-Daten der chinesischen Regierung nicht Folge leisten.
 

Rückzug aus Hongkong

Gleichzeitig kündigte der TikTok-Betreiber an, dass die Videoapp in den kommenden Tagen vom Markt in Hongkong genommen wird. Dies geschehe "angesichts der jüngsten Ereignisse", sagte ein TikTok-Sprecher in der Nacht auf Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.
 
Zuvor hatte der US-Konzern Facebook als Reaktion auf das umstrittene neue Sicherheitsgesetz angekündigt, keine WhatsApp-Daten mehr an die Justizbehörden in Hongkong  auszuliefern . TikTok hat in der Vergangenheit erklärt, man werde Zensurgesuche oder Bitten um Nutzer-Daten der chinesischen Regierung nicht Folge leisten.
 


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