Rape Day

Mega-Wirbel um 'Rape Day'

Brutales Vergewaltigungsspiel auch in Österreich abrufbar

Das Skandal-Spiel in dem Frauen missbraucht werden sollen, wurde in Deutschland bereits gesperrt. Hierzulande nicht.

"Rape Day" heißt das japanische Adventure, das weltweit für Aufregung sorgt. In dem PC-Spiel geht es darum während der Zombie-Apokalypse möglichst viele Frauen zu vergewaltigen und zu ermorden. Die Testversion des brutalne Games ist auf der Spiele-Streaming-Seite "Steam" abrufbar. Wohingegen in Deutschland der Zugriff gesperrt wurde und es nicht erschien, ist es in Österreich nach Bestätigung des Alters weiterhin abrufbar. Das berichtet der "Standard" online.

MIttlerweile wird das Spiel von Steam geprüft. Gegenüber der "Taz" erklärt der Psychologe Malte Elson allerdings, dass er keine Bedenken gegenüber dem Spiel habe. Es sei zwar "geschmacklos", aber eine Nachahmungsgefahr durch die Spieler bestehe nicht. Der Entwickler hat das Spiel laut eigenen Angaben für Psychopathen entwickelt. Der Psychologe sieht dahinter eine Absicht gezielt zu schocken, um dadurch Aufmerksamkeit zu generieren.

Heftige Kritik

In den letzten Tagen kassierte der Hersteller Valve heftige Kritik. Auch dafür, dass das Brutalo-Spiel auf der Plattform Steam abrufbar ist. In der Branche und unter Gaming-Begeisterten brach eine heftige Debatte rund um "Rape Day" aus. Die einen befürworten die Veröffentlichung, die anderen sehen bei Vergewaltigung eine Grenze überschritten.

In einer Aussendung fordert auch die Bundesfrauengeschäftsführerin der SPÖ, Andrea Brunner, die Politik auf rasch zu ahndeln. "Das Spiel muss in Österreich gesperrt werden", so Brunner. „Wir dürfen nicht zulassen, dass mit derartigen Spielen Gewalt an Frauen verharmlost wird“, so Brunner. „Ich bin zutiefst schockiert. Ich erwarte mir ein entschiedenes Vorgehen der Frauenministerin “, so Brunner in Richtung Juliane Bogner-Strauß (ÖVP). 

Sollte Valve nun die Veröffentlichung des Spiels stoppen, haben die Entwickler angekündigt es auf einer eigenen Plattform veröffentlichen zu wollen.



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