Mucha besorgte Frau wegen Corona-Krise eine Waffe

Angst vor Eskalation

Mucha besorgte Frau wegen Corona-Krise eine Waffe

Erst vor dem Opernball sorgte der Star-Verleger Christian W. Mucha mit seiner Attacke gegen Ex-Ballchefin Maria Großbauer für Schlagzeilen. Jetzt legt er es in seinem Leitartikel "Coro no na net" der neues Ausgabe des "Extradiensts" wieder einmal darauf an und verrät, wie er und seine Frau Ekaterina sich für die Coronakrise rüsten - bzw. aufrüsten. Denn neben einem Leben am Land, für das er sich in dieser Zeit ganz bewusst entschieden hat, wie Mucha schreibt, hat er seiner Liebsten auch ein ganz besonderes Geschenk gemacht. "Ich habe sohin, um es auf den Punkt zu bringen, Ekaterina vor einigen Wochen kein Gold-Armband, sondern eine neue, schlanke Glock gekauft.", schreibt er.

Eine Waffe in Krisenzeiten. Für einige wohl zuviel. Seinen Kritikern liefert er aber prompt im nächsten Absatz die Erklärung nach. "Wer jetzt ätzt: 'Da übertreibt er aber, der Mucha', der sollte sich keinen Illusionen über die menschliche Natur hingeben". Und weiter: "Europa wird von den Russen akribisch beobachtet. Viele Fakten, die bei uns kaschiert und verschwiegen werden, zeigt das russische Fernsehen unverblümt. Bis dato ist die Verstärkung von militärischer Präsenz (Macron hat in diversen Städten Frankreichs das Militär auffahren lassen, um dem Mob zu begegnen) in den meisten europäischen Medien überhaupt nicht kommentiert worden", so Mucha über seine Erklärung, die ivielleicht nicht ein jeder nachvollziehen kann. Er vermutet, dass die Situation eskalieren könnte und es zu Übergriffen kommen könnte.

Auch um seine Gesundheit macht sich der 66-Jährige in solchen Zeiten Gedanken. Und so kommt es, dass der Verleger, der auch wegen einer langjährigen Vorerkrankung zur Risikogruppe gehört, erklärt, dass er im Falle einer Erkrankung und im Falle des Ernstfalles sein Beatmungsgerät einem jüngeren Patienten überlassen würde. "Ich hatte mein bewegtes und erfülltes Leben. Unvorstellbar spannende Momente. Habe es zu Erfolg, Reichtum und Bekanntheit gebracht – also was soll’s. Wenn’s mich morgen „derwischen“ sollte, dann darf ich mit Fug und Recht und lächelnd sagen: Jawoll, ich habe gelebt. Ich hatte Spaß. Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut".

Sehr nachdenkliche und leise Worte des sonst so lauten "Extradienst"-Herausgebers, der stets zu polarisieren weiß. Die Coronakrise hinterlässt eben bei allen ihre Spuren.

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