Eisig und bitterkalt

-11 Grad: Kälte-Schock hält Wien weiter fest im Griff

Das Eis-Chaos zu Wochenbeginn war offenbar nur ein Vorgeschmack. Ein aktueller 14-Tage-Ausblick lässt kaum Hoffnung auf Milderung zu: In Wien bleibt es eisig – und in der kommenden Woche könnte der Winter nochmals deutlich zulegen. 

Nach Einschätzung von Meteorologe Clemens Grohs (Kachelmannwetter) verschärft sich die Lage weiter: „In Wien geht es mit hochwinterlicher Kälte weiter, nächste Woche wird sich von Osteuropa her der Dauerfrost weiter verstärken.“ Einziger Lichtblick: Häufiger Sonnenschein könnte zumindest für etwas freundlicheres Winterwetter sorgen.

Bitterkaltes Wochenende in Sicht

Besonders kalt könnte es rund um den 24. Jänner werden. Laut aktuellen Modellrechnungen sind in der Nacht bis zu –11 Grad möglich, tagsüber dürfte das Thermometer kaum über –6 Grad steigen. Grohs warnt jedoch zur Vorsicht: Die Bandbreite der Prognosen ist noch groß – beim prognostizierten Frost-Samstag liegt sie bei plus/minus fünf Grad.

Glatteis-Gefahr durch Nieselregen

Kurzfristig bleibt es ungemütlich. Laut Unwetterzentrale UWZ hält sich die Kaltluft im Osten Österreichs „hartnäckig“. Am Donnerstag sorgt eine östliche Strömung verbreitet für Nieselregen, der lokal gefrieren kann – glatte Straßen sind vor allem in den Niederungen möglich.

Nebel, Hochnebel und kaum Sonne

Milde Luft in höheren Schichten begünstigt die Bildung von zähem Nebel und Hochnebel. Am Freitag scheint die Sonne vor allem in den Bergen, während Flach- und Hügelland oft trüb bleiben. Die Nebelobergrenze steigt auf 800 bis 1000 Meter.

Vom Waldviertel über das Wiener Becken bis ins Südburgenland ist stellenweise mit Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen zu rechnen. Die Glättegefahr bleibt erhöht, dazu weht im Donauraum mäßiger Ost- bis Nordostwind.

Wochenende bleibt winterlich-trüb

Der Samstag zeigt sich in den Niederungen meist grau, im Norden lockert der Hochnebel zeitweise auf. Im Süden fällt vereinzelt leichter Regen, oberhalb von 1300 bis 1500 Metern Schnee. Im Nordosten frischt der Südostwind teils kräftig auf.

Auch am Sonntag dominiert in Becken und Tälern Nebel und Hochnebel. Nur im Norden und Nordosten zeigt sich im Tagesverlauf noch etwas Sonne. Im Osten und Donauraum weht lebhafter bis kräftiger Südostwind, in den Alpen macht sich stellenweise Südföhn bemerkbar.

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