Mit dem offenen R8 ist Audi endgültig in den Sportwagen-Olymp eingetreten. Optisch sieht man ihm seine technische Verwandtschaft zum Gallardo Spyder gar nicht an.

Industriellen-Sohn raste mit 338 km/h

4.000 Euro Strafe für Rekord-Raser

Mit Geschwindigkeiten wie in der Formel 1 donnerte der Industriellensohn der Polizei davon.

NÖ. Die irre Need  for Speed-Fahrt führte – ÖSTERREICH berichtete – Dienstagabend um 22.55 Uhr von Melk Richtung Linz. Und das ausgerechnet auf der 140-
km/h-Teststrecke von Verkehrsminister Norbert Hofer. Mit seinem 150.000-Euro-Porsche 911 GT3 zeigte ein 34-Jähriger aus St. Pölten, was passieren würde, wenn man die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht nur erhöhen, sondern ganz aufheben würde: Mit durchschnittlich 280 km/h bretterte der Sohn einer bekannten Unternehmerfamilie aus St. Pölten, dem man wegen Raserei ohnehin schon den Schein gezupft hatte, über die Versuchsstrecke. Als man ihn in Oed mit einer fahrenden Blockade aus Streifen und Zivilautos stoppte, antwortete er auf die Frage, wie schnell er denn maximal dran war: „338 km/h. Ich bin stolz, dass mein Auto so schnell ist.“

Abschleppdienst brachte den GT3 nach Hause

Die Weiterfahrt wurde dem PS-Schnösel untersagt, ein Abschleppunternehmen brachte den 911er samt dem „Rennfahrer“ heim.  Auf eins dürfte der Industriellensohn und Geschäftsmann wohl ganz besonders abfahren – dass in ganz Europa über seine Rekordfahrt berichtet wird. Die Bild-Zeitung etwa schreibt „338 km/h ohne Lappen! Ösi-Polizei stoppt Raketen-Porsche“.
Die Strafe, die die Bezirkshauptmannschaft für den 34-Jährigen vorbereitet, dürfte für ihn ein Klacks sein: bis zu 2.180 Euro für mehr als 50 km/h, als erlaubt ist, und bis zu 2.180 Euro für das Fahren ohne Führerschein. Weitere Geldbußen für diverse Übertretungen während der unglaublichen Raserei könnten dazukommen.  (kor)

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