Anwalt: "Ich war es nicht!"

Drogen ins Gefängnis

Anwalt: "Ich war es nicht!"

Ein Top-Anwalt soll Drogen und Handys in den Häfen gebracht haben.

Paukenschlag in der Handy- und Drogen-Schmuggel-Affäre um einen Wiener Top-Anwalt. Wie berichtet, steht der Jurist selbst im Visier der Justiz. Vorwurf: Mit Schmiergeld soll er durch Justizwachebeamte Sucht­gift und Telefone in das Gefängnis Josefstadt gebracht haben. Seit Tagen war ÖSTERREICH bekannt: Es ist Top-Verteidiger Werner Tomanek. In einem – auf Wunsch von Tomanek – anonymisierten Interview am Donnerstag stellte Tomanek bereits klar: „Die Vorwürfe sind völlig absurd!“ Und: „Ich habe damit nichts zu tun und wurde in der Causa noch nicht einmal einvernommen.“ Von Schmiergeldkuverts in seiner Kanzlei, die sich Justizwachebeamte für ihre Dienste abgeholt hätten, will er auch nichts wissen: „Niemand von den Beamten wurde suspendiert. Das ist alles haltlos.“ Am Freitag legte Tomanek nach: „Wer glaubt, mich damit einschüchtern zu können irrt – ich habe jetzt erst richtig Lust zu kämpfen.“

Tomanek zu ÖSTERREICH: "Die Vorwürfe sind absurd"

ÖSTERREICH: Haben Sie Justizwachebeamte geschmiert, um Drogen und Handys in das Gefängnis zu schmuggeln?

Werner Tomanek: Die Vorwürfe sind völlig absurd. Da ist nichts dran.
ÖSTERREICH: Kennen Sie die Dame, die den Fall ins Rollen brachte?
Tomanek: Nein, ich kenne weder die Dame, noch die anderen Justizwachebeamten, die angeblich etwas gemacht hätten.

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