Altenfelden

Asyl-Anschlag: Hunderte bei Solidaritätskundgebung

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Auch Landes- und Kommunalpolitiker unterstützten die Demonstration.

Nach dem Brandanschlag auf eine noch nicht bewohnte Flüchtlingsunterkunft in Altenfelden (Bezirk Rohrbach) haben sich am Sonntagnachmittag laut Veranstalter rund 1.000 Menschen zur Solidaritätskundgebung getroffen. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf rund 350 Personen. Die Demonstration sei friedlich verlaufen, sagte ein Sprecher der Polizei OÖ der APA.

Solidarität mit Flüchtlingen

Die Sozialistische Jugend (SJ) rief unter dem Motto: "Ihrem Hass setzen wir unsere Solidarität entgegen" zur Demo für ein weltoffenes, tolerantes und buntes Altenfelden auf. Auch der grüne Umweltlandesrat Rudi Anschober und Soziallandesrat Reinhold Entholzer (SPÖ) sowie zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik nahmen teil. Darunter auch der Altenfeldner Bürgermeister Klaus Gattringer und der SPÖ-Bezirksvorsitzende von Rohrbach Dominik Reisinger. Treffpunkt für die Kundgebung war genau jener Ort an dem die Flüchtlingsunterkunft gestanden ist, bevor sie angezündet wurde. Dort soll sie auch wieder aufgebaut werden. In den Redebeiträgen drückten die Teilnehmer ihre Solidarität mit den Flüchtlingen und die Ablehnung des Verbrechens aus.

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