Kletterunfall

Bergsteiger stürzte über Felswand

Ein 41-jähriger Bergsteiger erlitt Freitagnachmittag bei einem Alpinunfall auf der Loferer Alm schwere Verletzungen.

Der Mann stürzte über eine 120 Meter hohe Felswand. Dabei gelang es ihm noch, sich am Seil einer anderen Seilschaft festzuhalten, so dass er an diesem etwa 40 Meter abrutschte, ehe ihn die Seilschaft auffangen konnte. An den Händen erlitt er Verbrennungen bis zu den Sehnen, berichtete die Polizei im Pressebericht.

Bandschlinge von Karabiner gelöst
Der Alpinist wollte sich im Bereich der so genannten Sonnwände über das "Graue Buch" abseilen. Beim Einhängen löste sich die Bandschlinge vom zugedrehten Schraubkarabiner, und der 41-Jährige stürzte in die Tiefe.

Zum Glück konnte er aber noch das Seil der Gruppe erfassen. Nachdem ihn diese Bergsteiger aufgefangen hatten, zogen sie den Mann zu sich. Neben den Verletzungen an den Händen zog sich er Flachgauer auch einen Bruch des Mittelfußes und andere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Spital geflogen.



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