Treffen in Innsbruck
Burschenschafter-Marsch: Die Bilanz
Die Polizei hat eine Bilanz über das am Samstag in Innsbruck stattgefundene Verbandstreffen des Dachverbandes "Deutsche Burschenschaft", den Marsch der Korporierten sowie die verschiedenen Gegendemonstrationen gezogen. Diese seien "planmäßig" verlaufen, auch in der Nacht auf Sonntag sei es zu keinen Vorfällen gekommen, hieß es.
Im Vorfeld des Protestmarsches des "Aktionsbündnis Innsbruck gegen Faschismus" hatte es zwei Festnahmen gegeben. Insgesamt habe man fünf strafrechtliche Delikte verzeichnet, darunter zwei tätliche Angriffe und ein versuchter Widerstand gegen Polizeibeamte, eine Körperverletzung gegen einen Burschenschafter und eine Körperverletzung gegen einen Polizisten. Drei Personen wurden dabei verletzt: Ein Polizeibeamter bekam einen Schlag ins Gesicht, eine Demonstrantin wurde im Zuge einer Amtshandlung mit Atembeschwerden in die Innsbrucker Klinik gebracht. Ein Angehöriger einer katholischen Studentenverbindung, der außerhalb der überwachten Kundgebungen von unbekannten Tätern als Nazi beschimpft worden sein soll, erlitt durch einen Faustschlag eine Verletzung im Gesicht. Bei 16 Personen wurden Verwaltungsübertretungen beanstandet.
Burschenschafter marschieren durch Innsbruck
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