Das sind die härtesten Jobs Österreichs

AK-Monitor

Das sind die härtesten Jobs Österreichs

Studie der Arbeiterkammer zeigt die belastendsten Tätigkeiten.

Das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) hat von 50 Berufsgruppen die fünf besten und fünf härtesten Berufe Österreichs identifiziert. Die Jobs wurden nach physischen und psychischen Kriterien bewertet. Personal im Gastgewerbe, Fabriksarbeiter, Berufskraftfahrer, Bauarbeiter, aber auch medizinisches Personal sind demnach von gesundheitlichen Belastungen am stärksten betroffen.

Viele  leiden unter Rückenschmerzen
Die häufigste Beschwerde: Rückenschmerzen. Zwischen 59 Prozent (Fabriksarbeiter) und 70 Prozent (Bauarbeiter) der Menschen in diesen fünf Berufsgruppen klagten darüber. Der AK-Arbeitsgesundheitsmonitor zeigt, dass die Beschäftigten in Jobs mit hohen körperlichen Belastungen häufig auch unter großer psychischer Belastung leiden. Über 70 Prozent der Kraftfahrer, Fabriksarbeiter, Bauarbeiter und Angestellten im medizinischen Bereich gaben an, psychisch belastet zu sein.

Zu wenig Gesundheitsförderung
Die Arbeiterkammer bemängelt, dass gerade in den belastenden Berufen - mit Ausnahme des medizinischen Personals - auffällig wenige gesundheitsfördernde Maßnahmen gesetzt werden. Mehr als zwei Dritteln der Köchen, Berufsfahrern, Fabriksarbeitern und Bauarbeitern wird vom Arbeitgeber keine gesundheitsfördernde Maßnahme bereitgestellt.

Die gesündesten Berufe
Die am wenigsten belastenden Berufe sind laut Arbeiterkammer Geschäftsführer, Büroangestellte, Buchhalter, Fachverkäufer sowie Kindergartenpädagogen. Bei ihnen treten körperliche und psychische Belastungen am steltensten auf. Auch sie leiden aber häufig unter Erschöpfung (55 Prozent der Geschäftsführer) und Rückenschmerzen (70 Prozent der Kindergartenpädagogen).

Beschäftigte in diesen Berufen haben, nicht zuletzt durch fördernde Maßnahmen, weniger gesundheitliche Probleme: Mehr als 20 Prozent der Beschäftigten in den Berufen Geschäftsführer, Buchhalter und Kindergartenpädagoge können sogar mehr als drei gesundheitsfördernde Angebote beanspruchen.

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