Der irrste Vermissten-Fall – gelöst

Eltern sind erleichtert

Der irrste Vermissten-Fall – gelöst

Elmar Stellnberger (30) war wochenlang in Südamerika vermisst.

Das muss man sich einmal vorstellen: 43 Tage durchlebt ein Ärztepaar aus Villach Höllenängste um den in Südamerika vermissten Sohn. Schließlich brechen die beiden nach Bolivien auf, suchen auf eigene Faust. Landesweit wird nach dem Informatiker Elmar Stellnberger (30) gefahndet. Doch während die Eltern in ihrer Verzweiflung 50.000 Euro Belohnung aussetzen, meldet sich der Gesuchte in Villach bei einer Verwandten: „Hallo Tante, ich bin wieder da.“

Der verrückteste Vermisstenfall des Jahres ist gelöst. Wenngleich noch viele Fragen offen sind. Wie berichtet, hatte sich Elmar Stellnberger am 19. September das letzte Mal zu Hause gemeldet. Gut eine Woche später wollte er wieder heimfliegen. Doch von einem Tag auf den anderen war der Informatiker wie vom Erdboden verschluckt.

Sogar Interpol suchte fieberhaft nach ihm

Seit Montag überschlugen sich dann die Ereignisse. Der Direktor des Pinheiro Palace Hotels im brasilianischen Rio Branco hatte Stellnberger wiedererkannt. Der Kärntner war dort von 12. bis 26. Oktober abgestiegen.

Doch wo steckte der Villacher all die Wochen dazwischen? Cornelia Bejach-Zucha, eine Freundin der Familie, zu ÖSTERREICH: „Elmar hat sich spontan zu einer Tour durch den Dschungel entschieden. Da hatte er keinen Kontakt zur Außenwelt.“
Die glücklichen Eltern kehren jetzt aus Südamerika zurück, wollen sich erstmal um ihren Sohn kümmern. Er soll gesundheitlich angeschlagen sein.

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