Felbertauern

Tirol

Felbertauern bis September gesperrt

Nach dem gewaltigen Felssturz wurde die Sperre der Straße verlängert.

Am Fahrplan festhalten wollen die Verantwortlichen der Felbertauernstraßen AG in Osttirol nach dem Geröllsturz auf die Straße Mitte Mai. Wie Vorstandsdirektor Karl Poppeller mitteilte, visiere man die Wieder-Inbetriebnahme mit Ende September an. Dies hänge aber auch von der Beschaffenheit des Fahrbahnaufbaus ab. Die von der Landesregierung angekündigte Realisierung einer Ersatzstraße unterhalb der Hauptstraße soll wie vorgesehen bis Ende Juli über die Bühne gehen.

Sollte sich jedoch herausstellen, dass an der Hauptstraße auch der "bergseitige Teil" des Fahrbahnaufbaus schwerbeschädigt wurde, könne es laut Poppeller auch zu Verzögerungen kommen. Voraussetzung dafür, dass die Ersatzstraße mit Ende Juli in Betrieb gehen könne, sei, der rasche Abschluss der behördlichen Verfahren. Der Vorstandsdirektor rechnete dabei mit rund eineinhalb Monaten Bauzeit.

 Am 14. Mai waren rund 35.000 Kubikmeter Geröll und Fels auf die Felbertauernstraße gestürzt. Dabei wurde eine Lawinengalerie auf einer Länge von 95 Metern komplett zerstört. Zunächst war nicht ausgeschlossen worden, dass es Verschüttete gibt. Bei der Polizei gingen bisher jedoch keine Vermisstenmeldung ein.

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