Grazer Polizei jagt brutalen Vergewaltiger

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Grazer Polizei jagt brutalen Vergewaltiger

Trotz DNA und anderen Spuren tappen die Beamten noch im Dunkeln.

Mehr als zwei Monate nach der brutalen Vergewaltigung einer 21-jährigen Schülerin ersucht die Grazer Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach dem Täter. Möglicherweise könnte ein Bild aus einer Überwachungskamera, das aus jenem Lokal stammt, in dem der Unbekannte sein späteres Opfer kennengelernt hat, Hinweise erbringen.

"Wir sind mit unserem Latein am Ende", so die zuständige Kripo-Beamtin. Trotz DNA und anderer Spuren sei man in dem Fall nicht weitergekommen. Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen 20 bis 25 Jahre alten, sportlichen Mann asiatischen Typs, der am Abend des 23. April in einem Studentenlokal mit einer fröhlichen Runde ins Gespräch kam. Damals hatte er einen Cowboyhut getragen. Der Unbekannte ging auch noch in eine Privatwohnung mit, wo weitergefeiert wurde. Kurz vor 7.00 Uhr verließ er gemeinsam mit dem 21-jährigen Mädchen die Wohnung, um sie nach Hause zu begleiten.

Auf dem Weg kam es dann vor einer Tiefgarage in St. Leonhard zu dem Übergriff: Der Unbekannte zerrte die Schülerin in einem Fahrrad-Abstellraum, würgte sie, schlug ihr mit den Fäusten ins Gesicht und verging sich an ihr. Umfangreiche Ermittlungen und Personenüberprüfungen, die laut Polizei seither durchgeführt wurden, brachten keinen Erfolg.

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