Motorrad-Raser fuhr in OÖ 300 km/h

Hatte dringenden Termin

Motorrad-Raser fuhr in OÖ 300 km/h

Der rasende Salzburger darf nun mindestens 6 Monate nicht fahren.

So viel Leichtsinn ist kaum noch zu überbieten: Weil ein 30-jähriger Salzburger einen „dringenden Termin“ in Linz hatte, drückte er auf die Tube. Auf der Westautobahn (A 1) zwischen Sattledt und Allhaming wurde er auf seiner 182 PS starken Yamaha YZF-R1 mit unfassbaren 300 km/h geblitzt – fast dreimal so schnell wie erlaubt. Und das, während seine 23-jährige Freundin auf dem Sozius saß.

Sturz wäre tödlich

„Wenn es bei einer solchen Geschwindigkeit zum Sturz kommt, gibt es kaum noch eine Überlebenschance“, erklärt Max Lang, ÖAMTC-Cheftechniker im Gespräch mit ÖSTERREICH.

Führerschein weg
Ein Polizist der oberösterreichischen Landesverkehrsabteilung entdeckte den Raser, verfolgte ihn mit seinem zivilen Dienstmotorrad und konnte ihn stoppen. Die Folge: Noch an Ort und Stelle musste der Salzburger seinen Führerschein abgeben. Mindestens ein halbes Jahr darf der Salzburger nun nicht mehr fahren.

Bis zu 330 km/h

Die Yamaha YZF-R1 ist nicht irgendeine Maschine. Sie beschleunigt so schnell wie ein Formel-1-Auto und wiegt nur 177 Kilo. Heißt: Sie hat mehr PS (182) als ­Eigengewicht. Höchstgeschwindigkeit: 330 km/h!

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