Hells Angels-Boss wurde verpfiffen

Star-Anwalt verteidigt "Matze"

Hells Angels-Boss wurde verpfiffen

Einen Tag nach Auslobung von 10.000 Euro Kopfgeld gefasst.

Nach der filmreifen Festnahme des wegen gemeinschaftlichen Mordes gesuchten deutschen Hells-Angels-Bosses Marcus „Matze“ M. verhängte der Landsgericht Wien jetzt die Übergabehaft – es gilt die Unschuldsvermutung. Die Behörden ins Sachsen haben bereits die Auslieferung beantragt – der Wiener Verteidiger des 34-Jährigen, Star-Anwalt Werner Tomanek legt seinem Mandanten nahe, „an der vereinfachten Übergabe mitzuwirken“.

Versuchung

Der bekannte Jurist dementiert , dass sich der Verdächtige nach Wien abgesetzt und sich hier beim Wiener Hells-Angels-Charter in der Siebenbrunnengasse versteckt hätte: „Er war in Wien zu Gast. Die Leute hier haben von einem Haftbefehl nichts gewusst.“ Mehr als seltsam ist in diesem Zusammenhang allerdings der Umstand, dass just einen Tag vor dem Cobra-Zugriff ein Kopfgeld von 10.000 Euro auf „Matze“ ausgesetzt worden war – was jeder in diesen Kreisen im Internet lesen konnte bzw. was sich sicher schnell rumsprach. Einer konnte der Versuchung offenbar nicht widerstehen . . .



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