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Eisenerz:

Hund findet abgängige Steirerin

Frau harrte eine Nacht lang bei Temperaturen knapp über null Grad draußen aus.

Eine 34-jährige Steirerin hat in der Nacht auf Samstag für eine Suchaktion von mehr als 50 Helfern im Raum Eisenerz in der Obersteiermark gesorgt. Die Frau war mit ihrem Auto in die Nähe des Leopoldsteinersees (Bezirk Leoben) gefahren und hatte offenbar davor bedenkliche Worte bei Verwandten hinterlassen. Die Familie machte sich Sorgen und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Vermisste wurde Samstagfrüh unterkühlt von einem Spaziergänger entdeckt, teilte die Bergrettung mit.

Seit Freitagnacht waren 42 Bergretter von sieben Ortsstellen, fünf Hundeführer und Kräfte der Alpinpolizei und der Feuerwehren Eisenerz und Hieflau auf der Suche nach der abgängigen Frau. Doch erst am Morgen fand ein zufällig mit seinem Hund vorbeigehender Passant die Steirerin im Bereich des Sees. Sie war laut Polizei wegen der bereits starken Unterkühlung nicht mehr ansprechbar. Es war die Nacht über beinahe bis zu Gefrierpunkt abgekühlt. Der ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus 15 flog die Frau schließlich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Linz.


 



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